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Datum:
Freitag, 23.09.2022 bis Donnerstag, 13.10.2022
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10. Leipziger Tanztheaterwochen

Das Leipziger Tanztheater feiert Tanz und Dialog in einem facettenreichen Programm

Die Einzelnen inmitten der Vielen, die Verbindung von Tanz und Malerei, das Mehr vom Weniger, das Glück im Leid. All das ist Tanz, all das zeigt sich zu den Leipziger Tanztheaterwochen (LTTW), die in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum feiern. Vom 23. September bis 13. Oktober 2022 erforschen die ChoreografInnen und TänzerInnen des Leipziger Tanztheaters (LTT) das vielfältige Themenspektrum im und mit dem Tanz und eröffnen ihren ZuschauerInnen ganz neue Sichtweisen. Bespielt werden die Bühnen des Werk 2 und der Schaubühne Lindenfels. Tickets für die Aufführungen gibt es direkt über die Veranstaltungsorte im Vorverkauf oder an der Abendkasse.

Im Tanztheaterstück „OR“, das zu den 10. LTTW seine Premiere in der Schaubühne Lindenfels feiert und gleichzeitig deren Auftakt markiert, inszeniert die Hamburger Choreografin Patricia Carolin Mai gemeinsam mit 16 TänzerInnen der Company ein eigensinniges Corps de Ballet – eine Hommage an die Vielfalt als auch an die Individualität des Menschen und letztendlich an das menschliche Miteinander. „In meinen Stücken arbeite ich auch oft mit Menschen zusammen, deren Beruf ein anderer ist, als der Tanz. Ungeachtet der Berufsbiografien meiner Begleiter*innen untersuche ich die Motivation von Menschen, zusammenzukommen – ob auf der Bühne, oder im ideellen Sinne“, beschreibt Patricia Carolin Mai ihre Begeisterung für ihr neuestes Projekt, das sie zusammen mit der Company am LTT entwickelt.

Im Werk 2 sind die aktuellen Tanztheaterstücke der LTT-Nachwuchtstalente zu erleben, die bereits im Juni einem begeisterten Publikum im Schauspiel Leipzig erstaufgeführt wurden: In „WELLENLÄNGE“ geben sich die Tänzer- Innen der Juniorcompany der Älteren dem Spiel aus Licht und Farben hin. Auch hier, in der Choreografie von Marie Haußdörfer ist es die Vielfalt verschiedener Bewegungen, die letztlich zu einem überdimensionalen Gemälde zusammenfließen. Die Juniorcompany der Jüngeren geht derweil mit Choreografin Maria Seidel auf „SINNESREISE“, schafft ein Bewusstsein der Sinne und ihrer Wichtigkeit im Leben eines Einzelnen. In der Choreografie von Brit Böttge geben die jungen TänzerInnen der Zufriedenheit des Besitzlosen eine kreativ-tänzerische Form in der am Märchen „Hans im Glück“ angelehnten Inszenierung „OHNE.VIEL.MEHR“.

Tanz und Dialog finden aber nicht nur auf der Bühne statt. Im Film „DAS GLÜCK ZU LEBEN - THE EUPHORIA OF BEING“ dokumentiert die ungarische Regisseurin und Choreografin Réka Szabó die Entstehung einer Performance, in der die 90jährige Eva Fahidi, Überlebende des KZ Auschwitz, ihrem Leben und Schicksal im dialogischen Prozess mit einer jungen Tänzerin Ausdruck verleiht.

Beim „HERBSTINTERMEZZO“, können sich interessierte TänzerInnen und Bewegungsbegeisterte verschiedener Altersgruppen dann selbst mit dem Tanz und der eigenen Körpererfahrung auseinandersetzen. In der offenen Workshop-Woche nähern sich die ChoreografInnen des LTT zusammen mit den Teilnehmenden den Themen Bewegung und Tanz auf ganz unterschiedliche Weise – von Yoga über Kontaktimprovisation bis hin zu fantasievollen Motiven, die tänzerisch ausgelotet werden.

  • Internet: www.leipzigertanztheater.de
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