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Jean Weidt (1904–1988), bekannt als „roter Tänzer“, ließ 1931 für seine Choreographie „Unter den Brücken von Paris“ Masken anfertigen, die sich heute im Tanzarchiv in der UB Leipzig befinden. Die expressiven Masken des jüdischen Künstlers Erich Goldstaub, der in Auschwitz ermordet wurde, zeigen das Leiden von Obdachlosen.
Die Ausstellung beleuchtet Weidts Leben und Werk im Rahmen des Projekts „Kulturerbe Tanz in der DDR“ am Institut für Theaterwissenschaft.
täglich von 10 bis 18 Uhr im Ausstellungsraum der Bibliotheca Albertina, Eintritt frei
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Ausstellungsort
Die Universitätsbibliohtek wurde 1543 gegründet. Sie entstand im Zuge der Auflösung des Dominikanerklosters St. Pauli, dessen Grundbesitz und Immobilien 1543 durch eine Schenkung des Herzogs Moritz von Sachsen an die Universität Leipzig fielen. Im Mittelpaulinum, einem der ehemaligen Klostergebäude, wurden die Bücher mehrerer Klöster zusammengeführt und bildeten die Grundlage der Bibliothek. Aufgrund permanenter Neuanschaffungen durch Sammler, Spenden und Ankäufe fehlte alsbald der Platz für die Bestände. Somit wurde nach den Entwürfen von Arwed Rossbach am 2. Januar 1891 die Bibliotheca Albertina eingeweiht. Benannt nach dem Landesherrn König Albert von Sachsen ist das Gebäude heute noch unter dem Namen Bibliotheca Albertina bekannt. Heute wird die Bibliotheca Albertina als geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek und Archivbibliothek der Universität Leipzig genutzt.
Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen und Ausstellungen frei.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Universitätsbibliothek Leipzig: Bibliotheca Albertina
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