Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 13.11.2025 bis Samstag, 24.01.2026
Rubrik:
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Notes on Lightness / Notizen über das Leichte

Ausstellung mit Künstler:innengesprächen, Vorträgen und einem Seminar

Beteiligte(r) Künstler*in(nen):
Cecilia Bengolea, Nuotama Bodomo, Nina Davies, Leo Flügler, Suchan Kinoshita, Ariane Müller, Charlotte Posenenske, Clemens von Wedemeyer, Xing Danwen
realisiert von Ilse Lafer mit dem Team der HGB-Galerie

Die Ausstellung „Notes on Lightness“ untersucht den Begriff der Leichtigkeit abseits gängiger Klischees. Sie thematisiert ihn nicht bloß als das Gewichtslose, Schwebende oder als Fetisch des Glücks, der eine Auszeit von den allgegenwärtigen Belastungen zu versprechen scheint. Vielmehr begreift sie das Leicht-Werden als widerständige Bewegung gegenüber einer Gegenwart, die in der Wiederholung des Immergleichen nicht als politischer Möglichkeits- und Handlungsraum erkannt wird. Daher rückt die Leichtigkeit in Zeiten des Umbruchs, in denen stabile Strukturen und Ordnungen erodieren, in den Fokus. Oder dann, wenn Machtregime das Begehren nach Andersheit und Veränderung kanalisieren oder brechen.

„Notes on Lightness“ öffnet einen skizzenhaften Raum, in dem Strategien der Leichtigkeit als vielfältige „Bewegungs(er)findungen“ perspektiviert werden – vergleichbar mit einem tanzenden Körper, „der sich selbst entschlüpft“. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die Leichtigkeit als transformierendes Potenzial nutzen: Dazu zählen unter anderem der improvisierte Tanz, das Queering von Körperpolitiken, die fabulierende Weigerung, Weltverhältnisse einfach zu bestätigen, sowie die „Beziehungsweisen“ mikrorevolutionärer Solidaritätsmomente. Ein zentrales Anliegen ist es dabei, der paradoxen Vereinnahmung von Leichtigkeit durch Machtstrukturen wie dem Finanzkapitalismus, der Ökonomisierung der Natur oder dem Digitalitätsparadigma eine andere Form der Bewegungs(er)findung entgegenzusetzen.

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© asisi

Neue Ausstellung

im Panometer Leipzig mindestens bis Anfang 2028

»Antarktis«

Yadegar Asisis neues 360°-Panorama

Premiere im Panometer Leipzig – Ende Januar öffnete der Berliner Künstler Yadegar Asisi seine neue Panoramaausstellung ANTARKTIS im Panometer Leipzig. Das 32 Meter hohe Rundbild zeigt den südlichsten Kontinenten der Erde als faszinierende und artenreiche Landschaft. Eine multimediale Begleitausstellung thematisiert insbesondere Klima, Tierwelt und Asisis persönliche Reise in die Antarktis. Die Panoramaausstellung ANTARKTIS ist mindestens 2 Jahre im Panometer Leipzig zu sehen.Im Februar 2016 bereiste Yadegar Asisi erstmals die Antarktis – eine Region, die für ihre extremen Lebensbedingungen ebenso bekannt ist wie für ihre überwältigende Schönheit und monumentale Stille. Genau zehn Jahre später öffnete am 24. Januar seine neue Panoramaausstellung ANTARKTIS im Panometer Leipzig.Das 32 Meter hohe Rundbild führt die Besucherinnen und Besucher in eine der lebensfeindlichsten und zugleich faszinierendsten Regionen der Erde - dorthin, wo Wasser und Eis in der antarktischen Küstenlandschaft aufeinandertreffen. Über der Wasseroberfläche ragen im 360°-Panorama gewaltige Eisformationen und Gletscher in den Himmel, während sich darunter ein fragiles und erstaunlich vielfältiges Ökosystem mit zahlreichen Meerestieren offenbart. Zugleich lassen sich Spuren menschlicher Eingriffe entdecken - etwa die Überreste einer ehemaligen Walfangstation.Je nach Position eröffnen sich unterschiedliche Blickwinkel auf das ANTARKTIS Rundbild. Während die ideale Perspektive von der obersten Plattform des 15 Meter hohen Besucherturms ermöglicht wird, zeigen sich ebenerdig besonders eindrucksvoll Wale, Pinguine und Seeleoparden, die sich im Ozean tummeln.Wie bei Asisis bisherigen Panoramen wird auch bei ANTARKTIS das visuelle Erlebnis mit einer 15-minütigen Tag- und Nachtsimulation intensiviert. Lichtwechsel, Polarlichter, passende Hintergrundgeräusche und Musik lassen die Szenerie lebendig werden und vermitteln das Gefühl, hautnah in diese überwältigende Landschaft eintauchen.Ergänzt wird das Riesenbild durch eine begleitende Ausstellung mit Fotografien, Exponaten und Zeichnungen. Sie beleuchten Klima, Geologie und Tierwelt ebenso wie Yadegar Asisis persönlichen, künstlerischen Zugang zu diesem einzigartigen Kontinent.In den kommenden Wochen erwartet die Besucherinnen und Besucher bereits ein umfangreiches Begleitprogramm – von interaktiven Familienführungen an den Wochenenden und in den Winterferien über einen Aktionstag zum Welttag der Wale (15.02.) oder einer spannenden Lesung zu „Leipzig liest“ im März. Erstmals wird zudem eine Dauerkarte angeboten: Für 40 Euro kann die ANTARKTIS Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit beliebig oft besucht werden.Die Panoramaausstellung ist bis mindestens Anfang 2028 im Panometer Leipzig zu sehen und täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet.

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