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Veranstaltungsdetails

Ort:
Datum:
Donnerstag, 15.10.2020
Uhrzeit:
17:00 Uhr

Edith Mendelssohn Bartholdy

GesprĂ€ch ĂŒber eine Leipziger Frauenpersönlichkeit mit Rita Jorek und Thomas Höpel

Die Mitglieder der GEDOK Mitteldeutschland e. V. kennen Edith Mendelssohn Bartholdy (1882-1969) als Gründerin der GEDOK Ortsgruppe Leipzig im Jahr 1930. Als Kunsthändlerin und Kunstmäzenin war sie der Idee von Ida Dehmel (1870-1942) gefolgt und hatte diesen spartenübergreifenden Kunstverein in Leipzig gegründet, um die Lobby von Künstlerinnen zu verbessern. Dies war jedoch nur ein Teil ihres aktiven Lebens und Wirkens in Leipzig, wo sie seit 1910 wohnte. Rita Jorek, Publizistin, Journalistin und langjährige Vorsitzende der GEDOK, begab sich als Erste auf die Spurensuche; von ihr stammt ein Porträt Edith Mendelssohn Bartholdys im Online-Portal »Leipziger Frauenporträts« der Stadt Leipzig. Thomas Höpel, Professor für Vergleichende europäische Geschichte an der Universität Leipzig, hat sich in der Folge tiefergehend mit Edith Mendelssohn Bartholdys sozialem und politischem Wirken in der Weimarer Republik befasst: Sie zählte 1919 zu den ersten weiblichen Stadtverordneten in Leipzig, wurde zur zentralen wohlfahrtspolitischen Sprecherin im Stadtparlament und setzte sich dort für Frauenrechte ein. Nach dem Ende der Weimarer Republik gerieten ihre Leistungen zunehmend in Vergessenheit. Die Veranstaltung soll die Bedeutung von Edith Mendelssohn Bartholdy für die politische, soziale und kulturelle Entwicklung in der Stadt Leipzig im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich unter 0341 99 54 167 oder gedok.leipzig@gmx.de

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