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Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 28.03.2021 bis Sonntag, 06.06.2021
Rubrik:

100 Sächsische Grafiken - Störenfriede

13. Biennale sächsischer Druckgrafik der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz

Mit der Ausstellung zeigt das Museum voraussichtlich ab Ende März 2021 zum zweiten Mal die von der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz kuratierte Schau. Die 13. Ausgabe der Biennale sächsischer Druckgrafik zeigt Arbeiten von 78 Künstlerinnen und Künstlern – verwurzelt im sächsischen Raum –, ausgewählt von einer Fachjury.

In den druckgrafischen Werken begegnen den Betrachtenden die Störenfriede auf mannigfaltige Art und Weise. Einerseits werden konkret erzählerische Perspektiven sowie symbolhafte Darstellungen aufgezeigt, andererseits begegnen uns die Störenfriede auch als überzeugende Auseinandersetzung mit Ordnung beziehungsweise deren Störung auf abstrahierter formaler Ebene. Kennzeichnend ist die Fortsetzung des Trends hin zu großformatigen, farbigen Werken, nicht selten als Unikat.

Zur Ausstellung kann ein Katalog erworben werden.

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Ausstellungsort

Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig
Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.

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