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Da gibt es – den Gymnasialprofessor Gollwitz! Dieser hat als Student ein Stück geschrieben – eine Jugendsünde, wie er es nennt, „Der Raub der Sabinerinnen“. Und – es gibt den Theaterdirektor, Emanuel Striese, der mit zahlreichen Problemen im Ensemble zu kämpfen hat und auch wirtschaftlich nicht gut gestellt ist, der seinen Leuten keine Gage zahlen kann und Verluste über Verluste verbuchen muss. Welch bekannte Situation?
Letzte Rettung – die Honoratioren der Stadt sollen zu Mäzenen gemacht werden. Da erfährt Striese bei seiner Aufwartung bei Gollwitz von dessen Jugendsünde und will es uraufführen. Er kann Gollwitz dazu überreden. Der allerdings nur unter der Bedingung zustimmt, dass er, um sich eine mögliche Blamage zu ersparen, nicht genannt wird und auch seine Frau nichts davon erfährt.
Aber natürlich kommt die Gattin vorzeitig aus einem Kuraufenthalt zurück, und es läuft alles völlig anders als geplant. Die Aufführung droht zu einem Desaster zu werden, und die ganze Familie ist bald völlig zerstritten, doch dank einer rettenden Idee von Frau Striese wendet sich doch noch alles zum Besseren – wenn auch nicht so, wie sich Gollwitz das gedacht hätte.
Regie: Ev Schreiber
Spiel: Nathalie Jaworski, Antje Poser, Josephine Rab
Veranstaltung im Rahmen von: Open Air in Leipzig
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