Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 18.04.2026
Uhrzeit:
12:00 Uhr - 16:00 Uhr
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Buchbindekurs mit Friederike Dolinschek: Faser, Falz und Fitz

Buchbindekurs für AnfängerInnen und Quereinsteigende, der von der Materialkunde Papier, über grundlegende Techniken des Faltens, Heftens und Bücher-Konstruierens, bis hin zu alltagstauglichen klebstofffreien Bindungen reicht.

Hier werden besonders solche Techniken vermittelt, die auch nach dem Kurs, unabhängig von großen Maschinen oder einer Werkstatt, nützlich sein können: für eigene Notizbücher, Fotoalben oder Geschenke.

Der Kurs beinhaltet die Schulheft-Heftung, die koptische Bindung und eine japanische Buchblockbindung.

Teilnahme ab 14 Jahren
eigenes Buchbindewerkzeug dürfen gerne mitgebracht werden, sind aber keine Teilnahmebedingung.
Vorkenntnisse sind nicht nötig.
max. 8 Personen
nur mit Voranmeldung möglich 

Preis: 30 € / Ermäßigt 25 € zzgl. 5€ Materialkosten

Anmeldung erforderlich: info@druckkunst-museum.de oder +49 341/2 31 62-0

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Informationen zum Veranstaltungsort

Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig
Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.

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