Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 05.03.2026
Uhrzeit:
18:15 Uhr - 19:15 Uhr
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Vortrag: Dum- und Dattelpalmen

Mit den Füßen im Wasser, mit dem Kopf im Feuer des Himmels.

In der Vortragsreihe Aegyptiaca 2026 geht es jeden Monat um eine andere Pflanze oder Pflanzengruppe aus dem Alten Ägypten. Vertreterinnen und Vertreter des Botanischen Gartens der Uni Leipzig ordnen die Gewächse botanisch ein, während Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ägyptischen Museums/Ägyptologischen Instituts deren Bedeutung im Alten Ägypten vorstellen.

Palmen verbinden wir bis heute mit Ägypten - und auch in der Antike wurden sie bereits sehr geschätzt. Neben der Verwendung des Holzes waren die Früchte von Dattelpalmen eine beliebte Süßigkeit. Die Blätter der Palmen spendeten Schatten, konnten aber  auch für rituelle Zwecke oder die Herstellung von Matten und Körben genutzt werden.

Martin Freiberg stellt die beiden Gattungen der Dum- und Dattelpalmen genauer vor und berichtet, warum Palme nicht gleich Palme ist. Peter Dils schließt mit einer Präsentation zu den altägyptischen Quellen rund um die Palme an und erläutert ihre vielseitigen Gebrauchs- und Bedeutungsmöglichkeiten. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung notwendig.

Ort: Schillerstr. 6 (Fakultätsgebäude GKR), Raum 202
Referent:innen: Martin Freiberg, Peter Dils

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
  • Ägyptisches Museum
  • der Universität Leipzig
  • Goethestraße 2, im Krochhochhaus
  • 04109 Leipzig
  • Internet: www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/
  • Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Feiertage i. d. R. 10-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Standort anzeigen

Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ägyptisches Museum

Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Vorträge & Diskussionen