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Mitwirkende:
Rainer Rother, Autor, Kurator und Filmhistoriker; ehem. Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Berlinale-Retrospektive
Christiane von Wahlert, Vorstand Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Lea Wohl von Haselberg, Film- und Medienwissenschaftlerin; Professorin Jüdischer Film an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Moderation: Knut Elstermann, Filmjournalist
Für die Nationalsozialisten war der Film ein zentrales Instrument ihrer Propagandastrategie. Nach der Machtübernahme wurde die Filmindustrie rasch gleichgeschaltet; jüdische und politisch missliebige Künstlerinnen und Künstler wurden entlassen, ausgegrenzt und verfolgt. Spiel- und Dokumentarfilme wurden gezielt zur Verherrlichung des Führerstaates, zur Konstruktion einer „Volksgemeinschaft“ und zur Umdeutung von Geschichte eingesetzt. Rainer Rother analysiert den Film als wirkungsvolles Medium ideologischer Manipulation. Was können wir aus der kritischen Beschäftigung mit der NS-Propaganda für heute lernen? Wie kann ein zeitgemäßer Umgang mit dem problematischen Teil des deutschen Filmerbes aussehen?
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen von „Leipzig liest“
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Veranstaltung im Rahmen von: Lesefest »Leipzig liest«
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Informationen zum Veranstaltungsort
Mit dem Capa-Haus steht eine der wichtigsten Leipziger Erinnerungsstätten an die NS-Herrschaft und Befreiung 1945 sowie an das Themenfeld Krieg und Frieden der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Capa-Haus
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