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Das Leo Baeck Institute - New York | Berlin hat sein Archiv in einem einzigartigen Literaturprojekt für Autorinnen und Autoren geöffnet. Unter dem Titel »Stolpertexte: Literatur gegen das Vergessen« (Hentrich & Hentrich 2024) sind Autorinnen und Autoren auf die Spur von Lebenszeugnissen deutscher Juden im Nationalsozialismus gegangen, deren persönliche Dokumente im Archiv des Leo-Baeck-Institutes gesammelt sind. Daraus sind literarische Texte entstanden, die an die Leben und Hoffnungen der Menschen erinnern, denen unter der Nazi-Terrorherrschaft alles genommen wurde.
Dana von Suffrin und Olga Grjasnowa werden an diesem Abend aus ihren Texten lesen und im Anschluss über Erinnerung, Sprache und jüdische Perspektiven in Deutschland und darüber hinaus diskutieren.
Dana von Suffrin, geboren 1985 in München, studierte in München, Neapel und Jerusalem. Ihr Romandebüt »Otto« wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ihr zweiter Roman »Nochmal von vorne« stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2024. Im März 2026 erscheint ihr neuer Roman »Toxibaby«. Ihr Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.
Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, veröffentlichte 2012 ihr Romandebüt »Der Russe ist einer, der Birken liebt«, das von Pola Beck fürs Kino verfilmt wurde. Grjasnowas Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt und fürs Radio und die Bühne adaptiert. Sie ist Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr zuletzt erschienener Roman heißt »Juli, August, September«. Ihr Werk erscheint im Hanser Verlag.
Eintritt frei
Veranstaltung des DAIS (Deutsch-Amerikanischen Instituts Sachsen) in Kooperation mit dem Literaturhaus Leipzig e.V. und TaMaR Germany. Gefördert durch das Kulturamt Leipzig im Rahmen des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026«
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.
Informationen zum Veranstaltungsort
siehe auch: Bibliothek Gohlis
siehe auch: Bibliothek Grünau-Mitte
siehe auch: Bibliothek Mockau
siehe auch: Bibliothek Paunsdorf
siehe auch: Bibliothek Plagwitz
siehe auch: Bibliothek Reudnitz
siehe auch: Bibliothek Schönefeld
siehe auch: Bibliothek Südvorstadt
siehe auch: Bibliothek Volkmarsdorf
siehe auch: Bibliothek Wiederitzsch
Die Leipziger Leipziger Städtischen Bibliotheken verfügt über eine lange Geschichte. 2012 wurde das neu rekonstruierte Gebäude am Wilhelm-Leuchner-Platz nach einer 2-jährigen Umbauphase wiedereröffnet. Mit ihrem modernen Gesicht setzt die Leipziger Stadtbibliothek nicht nur vor Ort zukunftsträchtige Akzente sondern bietet ihren Nutzern und Nutzerinnen auch umfassende und schnelle Serviceleistungen unter Einsatz neuer Technologien. Dabei setzt sie auf ein transparentes Informations- und Medienangebot, sieht sich als Ansprechpartner zur Leseförderung und Vermittlung von Medienkompetenz. Das Anliegen der Leipziger Städtischen Bibliotheken findet nicht nur in der Leipziger Stadtbibliothek sondern auch in den zahlreichen Stadtteilbibliotheken ihre Anwendung.
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