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Veranstaltungsdetails

Ort:
Datum:
Sonntag, 15.03.2026
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Rubrik:
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HeigenhuberStadtfeldMeissner & LeipJAZZig-Orkester plays Béla Bartók

Doppelkonzert

19.30 Uhr: HeigenhuberStadtfeldMeissner
Die drei in Leipzig lebenden Musiker Lorenz Heigenhuber, Max Stadtfeld und Vincent Meissner kennen sich bereits aus unterschiedlichen musikalischen Zusammenhängen. Im Rahmen des 30. Festivals LeipJAZZig spielen sie nun zum ersten Mal zusammen im Trio. Ein Konzert als offener, neugieriger kammermusikalischer Austausch, welcher Raum für individuelle Handschriften ebenso wie für ein gemeinsames Klangverständnis lässt.

Lorenz Heigenhuber, 1989 in München geboren, ist ein vielseitig tätiger Bassist, der sich selbstverständlich zwischen Modern Jazz, Improvisation und zeitgenössischen Klangideen bewegt. Als Mitglied des Olga Reznichenko Trios tourt er seit Jahren regelmäßig, das Album „Rhythm Dissection“ (2024) fand bundesweit Beachtung. Heigenhuber erhielt u. a. den Jazz-Nachwuchspreis der Stadt Leipzig und arbeitet in einer Vielzahl von Ensembles, darunter Projekte von Mathias Ruppnig, Moritz Stahl, Jonas Timm oder Leléka.

Max Stadtfeld studierte an der HMT Leipzig Schlagzeug und ist seither als freischaffender Musiker in vielen Formationen aktiv. Mit seinem Quartett Stax veröffentlichte er mehrere Alben bei ACT und KLAENG; 2024 erschien „Fancy Future“, begleitet von einem eigenen Comicbuch. Stadtfeld spielt u. a. im Philipp Rumsch Ensemble, im Bau.Haus.Klang-Ensemble von Michael Wollny und im Olga Reznichenko Trio, mit dem er 2023 für den Deutschen Jazzpreis nominiert wurde. Seit 2023 unterrichtet er Jazz-Schlagzeug an der HMT Leipzig.

Vincent Meissner (2000) studierte in Leipzig bei Michael Wollny und Frank Chastenier. Mit seinem Trio veröffentlichte er 2021 beim Label ACT sein Debut Album „Bewegtes Feld“, gefolgt von „Wille“ (2023) und erhielt mehrere Auszeichnungen wie den Mitteldeutschen Jazzpreis, den Jungen Münchner Jazzpreis oder den Future Sounds Award. Sein drittes Album „Eigengrau“ erscheint im Sommer 2025. 

21 Uhr: LeipJAZZig-Orkester play Béla Bartók
Leitung/Arrangements: Stephan König
Komponist, Pianist, Musikethnologe, Pädagoge und viele andere Attribute gelten für Béla Bartók (1881-1945), einer der weltweit bekanntesten ungarischen Komponisten und einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne. Bartók war auch systematischer Sammler von Volksliedern und Tänzen. Er unternahm dafür weitläufige Reisen durch Ungarn, Rumänien, die Slowakei, Siebenbürgen und den Vorderen Orient. Dabei sammelte er über 10.000 Lieder, die er phonographierte oder direkt schriftlich fixierte.

Stephan König hat Themen von Bartók für die einzigartige Besetzung des LeipJAZZig-Orkesters jazzig-improvisativ bearbeitet: im 1. Teil seinen Mikrokosmos – Kompositionen für Solo und Duo, und im 2. Teil seinen Makrokosmos – Kompositionen für große Besetzungen wie „Der holzgeschnitzte Prinz“ und „Der wunderbare Mandarin“.

Veranstaltung im Rahmen von: 30. Festival »LeipJAZZig«

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Informationen zum Veranstaltungsort

Ring-Café, Foto: leipzig-im.de
Ring-Café, Foto: leipzig-im.de

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Das Ring-Café ist ein markanter Gebäudekomplex in Ringbebauung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gewandhaus gelegen. Seit 2006 steht es wieder für Tagungen, Symposien, Firmenfeierlichkeiten, Pressegespräche, Modeschauen, Bälle und private Feierlichkeiten zur Verfügung.

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Internationales Festival für Vokalmusik »a cappella« Leipzig

Nach seinem erfolgreichen Silberjubiläum schaut das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig neuen Ufern und Klängen entgegen – vom 1. bis 9. Mai 2026 findet die inzwischen 26. Ausgabe des Vokalmusikfestivals statt. Mit vielen neuen Gästen und Facetten werden 11 Konzerte bestritten und der Internationale „a cappella“ Wettbewerb Leipzig geht in seine 26. Runde. Zudem erwartet das Publikum ein Vortrag und eine Open Stage an der Leipziger Oper. Der etablierte a cappella Wettbewerb wird in diesem Jahr pausieren. Stattdessen entsteht die „a cappella Academy“ als ein intensives Arbeits- und Begegnungsformat für junge A-cappella-Ensembles. Zu den „a cappella“-Gästen 2026 gehören unter anderem die Vocal-Jazz-Pionere New York Voices. Die US-amerikanische Gruppe beendet Mitte nächsten Jahres ihre Laufbahn, sodass ihr Auftritt bei „a cappella“ in Leipzig eine der letzten Gelegenheiten ist, sie hierzulande live zu erleben. Zum Festivalaufgebot gehören zudem zwei erfahrene Gruppen aus dem Bereich Alte Musik: Die Briten I Fagiolini bringen zu ihrem 40. Ensemblegeburtstag ein „Best Of“ ihres Repertoires mit La Grande Chapelle aus Spanien präsentieren Schätze der spanischen Vokalmusik der Renaissance von Tomás Luis de Victoria. Mit dem rein weiblichen Nairyan Ensemble gibt es traditionelle Gesangskunst aus Armenien und mit dem Ingenium Ensemble eines der führenden Vokalensembles aus Slowenien zu hören. Darüber hinaus wird die Vokalband anders aus Freiburg mit eingängigem A-cappella-Pop ein Abendkonzert sowie das traditionelle Familienkonzert des Festivals am Sonntagnachmittag bestreiten. Im Preisträgerkonzert des „a cappella“ Wettbewerbs sind The Bookmarks zu erleben, eine Gruppe aus Georgien, deren Mitglieder im Schnitt erst 16 Jahre alt sind. Das Eröffnungskonzert am 1. Mai bestreiten nach bewährter Art die Gastgeber und künstlerischen Leiter des Festivals, amarcord. Erstmals findet das Eröffnungskonzert von „a cappella“ dabei im Rahmen einer Kooperation in der Oper Leipzig statt: Anlässlich des „Lortzing“-Festivals der Oper im Frühjahr, beleuchten und besingen amarcord das vokalmusikalische Schaffen des Komponisten und Sängers Albert Lortzings sowie seiner Zeitgenossen der romantischen Ära wie Marschner oder Mendelssohn. Das Konzert in der Oper beginnt dabei – früher als die anderen Festivalkonzerte – bereits um 19:30 Uhr! Abgesehen vom Abschlusskonzert des Festivals, das traditionell mit den Beiträgen von gleich fünf Gruppen wie immer um 19 Uhr startet, beginnen alle anderen „a cappella“-Konzerte zur gewohnten Zeit um 20 Uhr.Am Tag nach dem Eröffnungskonzert, am 2. Mai, folgt übrigens gleich eine weitere Kooperation mit der Oper Leipzig: eine Open Stage für Chöre und Vokalensembles auf dem Augustusplatz, die von einem Biedermeier-Frühstück für die Stadt begleitet wird. Am 9. Mai endet das „a cappella“-Festival 2026 traditionell mit einem „a cappella Vortrag“ zur Stimme mit Prof. Dr. Michael Fuchs vom Universitätsklinikum Leipzig und dem großen Abschlusskonzert des Festivals im Großen Saal des Gewandhauses.

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