Veranstaltungsdetails

Datum:
Mittwoch, 04.02.2026
Uhrzeit:
18:00 Uhr
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Neue Freiräume, neue Abhängigkeiten?

Podiumsdiskussion

Zivilgesellschaftlicher Aufbruch und staatliche Erinnerungspolitik im wiedervereinten Deutschland

Nach der Wiedervereinigung erlebten zivilgesellschaftliche Erinnerungsaktivitäten in der Bundesrepublik eine Hochkonjunktur. Zugleich intensivierte sich auch das staatliche Engagement auf dem geschichtspolitischen Feld. Neben die Aufarbeitung der NS-Verbrechen trat nun zusätzlich die Auseinandersetzung mit der Unrechtsgeschichte der SBZ/DDR.

Welche Ziele hatten zivilgesellschaftliche Initiativen, was waren staatliche Anliegen? Welche Interessenkonflikte entwickelten sich zwischen den unterschiedlichen erinnerungspolitischen Akteurinnen und Akteuren? Und welche Auswirkungen hatten die damaligen Entwicklungen langfristig auf die bundesrepublikanische Gedenkstättenlandschaft?

Eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich unter: www.dnb.de/veranstaltungleipzig

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Informationen zum Veranstaltungsort

Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

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Die Deutsche Nationalbibliothek hat die Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913, im Ausland erscheinende Germanica und Übersetzungen deutschsprachiger Werke sowie die zwischen 1933 und 1945 erschienenen Werke deutschsprachiger Emigranten zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Die Deutsche Nationalbibliothek hat mehrere Vorgängereinrichtungen: 1912 wurde die Deutsche Bücherei mit Sitz in Leipzig gegründet, 1946 die Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main. Seit 1970 ist das in Berlin gegründete Deutsche Musikarchiv Teil der Deutschen Nationalbibliothek, seit Dezember 2010 ist es am Standort Leipzig angesiedelt. Es ist für die Bearbeitung und bibliografische Verzeichnung der Musikalien und Musiktonträger verantwortlich. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden diese Einrichtungen zu einer Gesamtinstitution vereinigt, die 2006 einen erweiterten gesetzlichen Auftrag und einen neuen Namen erhielt: Deutsche Nationalbibliothek.

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