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Pia Viola Buchert – Mezzosopran
Tatjana Dravenau – Klavier
Die Komponist*innen dieses Programms wurden zwischen 1890 und 1924 geboren. In ihren Liedern bildet sich die stilistische Vielfalt des 20. Jh. ab, die vom spätromantischen Stil Hans Gáls bis zu den hoch individualisierten Kompositionen Ruth Schonthals reicht. Gemeinsam ist den Künstler*innen, dass die Verfolgung jüdischer Menschen zu radikalen Einschnitten in ihrem Leben und ihrer musikalischen Arbeit führte. Zugleich weisen die bis zur 500 Jahre alten Texte der Lieder Verfolgung, Vertreibung und Exil als Konstante der Menschheitsgeschichte aus. Mit der CD „Eisnacht“ (Genuin, 02/2026) möchte gewürdigt werden, dass diese Menschen die Kraft und Kreativität besessen haben, das Erlebte zu bewältigen. Dadurch haben sie eigenständige Kunstwerke geschaffen, die in ihrer künstlerischen Bedeutung weit über die Verarbeitung biographischer Ereignisse hinausweisen.
Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V.
In Kooperation mit der Gesellschaft für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V., Mamlok Stiftung, Kunststiftung NRW,
Eintritt: 10€/ erm. 5€ (Saal)
Veranstaltung im Rahmen von: Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
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Informationen zum Veranstaltungsort
Das Ariowitsch-Haus ist das größte Zentrum für jüdische Kultur in Sachsen. Die Begegnungsstätte bildet mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Seminaren und Vorträgen sowie dem Mehrgenerationenhaus ein buntes Zentrum in der Nachbarschaft des Leipziger Waldstraßenviertels.
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