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Am 7. und 8. März findet in der Halle 2 und im Freibereich des agra-Messeparks Leipzig der „17. Leipziger Umschlag“ statt. Zwei Tage lang wird aus der agra ein Mittelalterkaufhaus, das seinesgleichen sucht und zum perfekten Ort für einen Familienausflug in die gute alte Zeit.
Der „Leipziger Umschlag“ am 7. und 8. März, ein großer Hallenmarkt, findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt und erinnert an die lange Tradition Leipzigs als Handelsplatz im Mittelalter. Als Waren nicht per Internet gehandelt, sondern mit Fuhrwerken oder Schiffen geliefert und dann „gestapelt“ und „umgeschlagen“ wurden. Der „Leipziger Umschlag“ steht für solch eine „Messe Anno 1500“ und zieht die Freunde dieser Zeit und viele Familien mit ihren Kindern in den Bann.
Im agra- Messepark im Leipziger Süden präsentieren sich über 110 Stände aus der alten Zeit unter dem fast 5000 m² großen Dach der Halle 2 und den anliegenden Freiflächen. „Gut 80 Stände passen in die Halle, damit auch noch eine große Showbühne Platz findet. Der Rest muss vor die Tür, was bei schönem Wetter auch sehr angenehm sein dürfte“, erklärt Veranstalter Henri Bibow, Chef der Veranstaltungsagentur Sündenfrei. „Auch solche Gewerke, die Feuer verwenden, wie Schmiede, Bäcker oder Garbräter, müssten vor der Halle stehen, so Bibow. Man erwarte mehrere tausend Besucher, viele würden von sehr weit her anreisen, da der „Leipziger Umschlag“ die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland sei, so der Veranstalter. Zu kaufen gäbe es fast alles, was man für den Alltag im Mittelalter braucht: Leder, Kleidung, Stoffe, Eisenbeschläge, Kräuter und Salben, Rüstungen, Seile, Steine, Schmuck, Keramik, Spielwaren, Küchengeräte, Seifen, Düfte, Schmuck, Hornwaren, Küchengeräte aus Holz, Bögen und Pfeile, Helme und Hüte, Schilder, Schwerter, Bücher und schließlich auch Speisen und Getränke. Die Liste der Waren, die vor Ort gefertigt, angeboten und verkauft werden, ließe sich weiter fortsetzen. Viele Handwerker bringen Unikate mit, die in den Wintermonaten in ihren Werkstätten entstanden sind. Diese Vielfalt an Waren mache den Umschlag auch für Familienpublikum interessant, findet Veranstalter Bibow, „und es gibt sogar einen echten Winterschlussverkauf im Mittelalter.“
Das Markttreiben wird von einem unterhaltsamen Bühnenprogramm begleitet. Am Samstag spielen tagsüber unterschiedliche mittelalterliche Musikformationen. Sie treten im Wechsel mit Gauklern und Ritter-Stuntgruppen auf. Zudem gibt es einen Newcomer-Wettbewerb von Unterhaltungskünstlern der Mittelalterszene. Das Highlight am Samstagabend ist der Auftritt der Kultband „Stormseeker“, einer nicht nur in der Zeitreise-Gemeinschaft längst bekannten Rockband.
Auch am Sonntag, dem klassischen Familientag, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Schauspiel, Gaukelei und Ritterkämpfen. Da das Konzert von „Stormseeker“ am Samstag stattfindet, ist der Eintritt am Sonntag günstiger.
Geöffnet ist Samstag von 11 bis 23 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Erwachsene zahlen 15,00 Euro, Kinder 8,00 Euro und historisch gekleidete Gäste 10,00 Euro. Am Sonntag zahlen Besucher 10,00 Euro, Kinder 5 Euro und historisch gekleidete Besucher können für 8 Euro in die Vergangenheit reisen. Eltern zahlen nur für das erste Kind, die ganz Kleinen dürfen umsonst rein.
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