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mit Sarah A. Brophy, Florida, USA, PPP-Stipendiatin Universität Leipzig
Dieser Vortrag untersucht, wie die NSDAP und das Naziregime nach 1933 mit einer der letzten verbliebenen Verbindungen zwischen jüdischen Menschen und „Ariern“ umgingen: der sogenannten Misch-Ehe. Über die weitreichenden Verbote der Nürnberger Gesetze 1935 hinaus beleuchtet er die Einführung „privilegierter“ und „nichtprivilegierter“ Misch-Ehen, den umkämpften Status der „Mischlinge“ sowie den gesellschaftlichen Druck und Terror, durch die Paare aus der „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzt wurden. Auf Grundlage von Gerichtsakten und Berichten Überlebender wird gezeigt, warum bestimmte Ehen – insbesondere zwischen „arischen“ Frauen und jüdischen Männern – selektiv geschützt wurden – und legt das komplexe Zusammenspiel von Rassenideologie, militärischen Erwägungen und sozialer Kontrolle offen.
Sarah A. Brophy studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Florida State University. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit „Misch-Ehen im Dritten Reich“.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
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