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Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 07.12.2023
Uhrzeit:
10:00 Uhr - 17:15 Uhr
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XXVII. Theodor-Litt-Symposium: Europa als (sächsischer) Bildungsmotor? – Barrieren und Potenziale

Die Europäische Union ist zu einer Realität geworden, die im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und Europäisierung verstärkt die internationale und nationale Politik bestimmt. Die Folge: Die globalen Herausforderungen unserer Zeit - sei es die Digitalisierung, eine Pandemie oder die Klimakrise- lassen sich nur gemeinsam lösen. Zugleich betrifft der immer größer werdende Einfluss der EU zunehmend das alltägliche Leben aller Menschen in Europa. In der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger ist dieser Bedeutungszuwachs jedoch nicht einhellig positiv besetzt. Nicht selten stehen dem Europagedanken EU-skeptische, nationalistische und antidemokratische Strömungen entgegen. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie beständig. So wurde lange vernachlässigt, die Bürgerinnen und Bürger »mitzunehmen« und eine partizipatorische Integrationsbewegung »von unten« zu fördern.

Zentrale Aufgabe ist es daher, das Bewusstsein für die Bedeutung des Prozesses der europäischen Einigung zu schärfen. Das XXVII. Theodor-Litt-Symposium nimmt sich dieser Aufgabe an und möchte unter der Leitfrage »In welchem Wechselverhältnis stehen politische Bildung, europäische Entwicklung und die Wahrnehmung des Themas Europa?«, Barrieren, Erfordernisse sowie Potenziale der europapolitischen Bildung erörtern und zukünftige Aufgaben für Politik und Gesellschaft definieren Neben dem Blick auf Sachsen, das sich als Grenzregion besonderen Herausforderungen gegenübersieht, werden deutschlandweite sowie internationale Entwicklungen in die Betrachtung einbezogen.

Themenschwerpunkte:
Bedeutung politischer Europabildung in Schule und Unterricht (theoretische Bestandsaufnahme)

Europäische Beziehungen und Begegnungen (praktische Erfahrungen)
(Lösungs-)Wege europapolitischer Bildung und Verständigung (Perspektiven, Ausblick)

Eintritt frei. Um Anmeldung wird bis zum 5. Dezember 2023 gebeten, an: litt2023@deutsche-gesellschaft-ev.de

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Informationen zum Veranstaltungsort

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: PUNCTUM/Stefan Hoyer
Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: PUNCTUM/Stefan Hoyer

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Das moderne und besucherfreundliche Museum im Zentrum Leipzigs erinnert an die Geschichte von politischer Repression, von Opposition sowie von Widerstand und an die friedliche Revolution vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und dem Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur. Dazu kommt die Darstellung des Wiedervereinigungsprozesses in den vergangenen zwanzig Jahren. Es bietet einen Ort für die engagierte Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen.

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