Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 10.12.2022
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Rubrik:
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Altägyptische Mythen. Wie die Kobra zum König kam

Die religiösen Vorstellungen haben das Leben der Menschen im Alten Ägypten in vielen Situationen geprägt. Götter und Göttinnen waren verantwortlich für die Weltordnung, die Nilflut und das Leben nach dem Tod.

Wie auch in vielen anderen Religionen ranken sich um die altägyptischen Götter jede Menge Geschichten. Zum Beispiel erzählen Mythen, wie verschiedene Götter zu ihren Aufgaben kamen oder wie der Schöpfergott die Welt erschaffen hat. Doch auch Intrigen und Mord waren unter den Göttern im Alten Ägypten keine Seltenheit. Teilweise hatten sie mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie die Menschen und empfanden Eifersucht, Mitleid oder Reue. Und auch ihr Erfindungsreichtum war grenzenlos: Von der Schrift bis hin zur Mumifizierung stammten viele grundlegenden Dinge nach altägyptischer Vorstellung von den Göttern.

Um sie stets bei Laune zu halten und sich für all die Gaben zu bedanken, wurden die Göttern von den Menschen intensiv verehrt. Davon zeugen noch heute imposante Tempelanlagen und reichhaltige Opfergaben. Auch die Vielzahl von Götterstatuen und -figuren zeigt, wie allgegenwärtig Religion gewesen sein muss. So manche Vorstellung brachte jedoch nicht nur positive Auswirkungen für die Menschen...

Lernen Sie die ägyptische Götterwelt anhand verschiedener Quellen kennen und tauchen Sie ab in mythische Geschichten rund um Kult, Glaube und Weltanschauung.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.

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Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ägyptisches Museum

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