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Veranstaltungsdetails

Ort:
Bundesverwaltungsgericht | Großer Sitzungssaal
Datum:
Montag, 27.06.2022
Uhrzeit:
19:00 Uhr

Zwischen NS-Vergangenheit und kaltem Krieg. Konsequenzen aus der Studie zur Bundesanwaltschaft

Buchvorstellung und Diskussion

Die Stiftung Forum Recht und die Juristenfakultät der Universität Leipzig laden Sie am Montag, 27. Juni, 19 Uhr in Kooperation mit dem Bundesverwaltungsgericht und dem Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion in Leipzig ein. In ihrem 2021 im dtv erschienenen Sachbuch „Staatsschutz im Kalten Krieg. Die Bundesanwaltschaft zwischen NS–Vergangenheit, Spiegel–Affäre und RAF“ (ISBN 978–3–423–28264–2) geben Friedrich Kießling und Christoph Safferling Einblick in die Geschichte der Bundesanwaltschaft zwischen 1950 und 1974. Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die hochaktuelle Frage, wie eine Demokratie den Staat schützen kann, ohne die eigenen Werte zu verraten. Die beiden Autoren stellen in Leipzig die Ergebnisse ihrer Recherche vor.

Die Moderation übernimmt die Journalistin und Juristin Annelie Kaufmann. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten diskutieren die Autoren unter anderem, welche Folgen die NS–Gesinnung auf die Arbeit der Bundesanwaltschaft hatte, wie sich die Bedeutung von Staatsschutz im Laufe der Zeit verändert hat und welche Konsequenzen aus der Studie für die Gegenwart, etwa für die juristische Ausbildung, gezogen werden können.

Mit:
Dr. Peter Frank, Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
Prof. Dr. Friedrich Kießling, Universität Bonn
Prof. Dr. Christoph Safferling, Friedrich–Alexander–Universität Erlangen–Nürnberg
Prof. Dr. Dirk van Laak, Universität Leipzig
Prof. Dr. Michael Zwanzger, Universität Leipzig

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: event@stiftung–forum–recht.de.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Bundesverwaltungsgericht Leipzig
Bundesverwaltungsgericht Leipzig
  • Bundesverwaltungsgericht
  • Simsonplatz 1
  • 04107 Leipzig
  • Internet: www.bverwg.de

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Seit seiner Sitzverlegung von Berlin nach Leipzig steht das Bundesverwaltungsgericht noch stärker als bisher im Fokus der Öffentlichkeit. Nach erfolgreicher Aufnahme der Gerichtstätigkeit in Leipzig in einem der schönsten Justizpaläste Europas wird nun auch die wechselvolle Nutzung des Domizils des höchsten deutschen Verwaltungsgerichts in einer Dauerausstellung zum Thema »Das Reichsgerichtsgebäude und seine Nutzer« der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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