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Veranstaltungsdetails

Ort:
Haus des Buches | Literaturcafé
Datum:
Dienstag, 31.05.2022
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Was ist heute los in … der Slowakei?

Gespräche über den Osten Europas

Was geht vor im Osten Europas? Und was davon bekommen wir mit? Schwenkt unser Blick nur dorthin, wenn irgendwo Unruhen herrschen oder gar ein Krieg tobt? Was wissen wir konkret über einzelne Länder? Welche Entwicklungen sind im Gange? Was bestimmt den Alltag? Worüber berichtet die Presse? Welche Literatur entsteht? - Zum Gespräch über diese und andere Fragen laden wir ein in der Reihe »Was ist heute los in … ? - Gespräche über den Osten Europas«. Diskutieren wollen wir mit Übersetzern und Übersetzerinnen, die dem Land und der Sprache über Jahre eng verbunden und mit der Geschichte, der Literatur und den Geschehnissen im Hier und Jetzt vertraut sind. Geplant sind Podien zu Bulgarien, Rumänien, Albanien, Ungarn, Nordmazedonien, Polen, Republik Moldau und der Slowakei.

Die deutsche Bezeichnung »Slowakei« taucht erstmals in einer Petition an den österreichischen Kaiser im Jahr 1849 auf. Die slowakische Landesbezeichnung »Slovensko« wiederum ist seit dem 15. Jahrhundert schriftlich belegt und geht zurück auf die Selbstbezeichnung aller Slawen, der Sloveni. Zwei Drittel des Landes werden von den Karpaten durchzogen, und als einzige Hauptstadt der Welt grenzt Bratislava an mehr als ein Nachbarland: an Ungarn und Österreich.

Über das, was das Land dieser Tage beschäftigt, diskutieren die deutsche Übersetzerin Marie Cermann und der slowakische Übersetzer und Literaturwissenschaftler Juraj Dvorsky. Es moderiert Ralf Pannowitsch.

Marie-T. Cermann, geboren 1980, absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Slowakei und studierte anschließend Übersetzen für Slowakisch, Französisch und Portugiesisch in Leipzig, Frankreich und Brasilien. Sie übersetzte unter anderem die slowakischen Autor*Innen Balla, Ivan Medesi und Ivana Gibová.

Juraj Dvorsky, geboren 1972 in Ruzomberok, Slowakei, istDozentund Übersetzer. Er arbeitet am Lehrstuhl für Germanistik an der Katholischen Universität in Ružomberok. Aus dem Deutschen übersetzte er u. a. Daniel Kehlmann und Thomas Bernhard.

Ralf Pannowitsch, geboren 1965 in Greifswald, lebt heute als Übersetzer, Lehrer und Gärtner in Leipzig. Er übersetzt aus dem Französischen (u.a. Francois Lelord, Karine Tuil, Jean-Christophe Rufin) und Englischen (u.a. Randall Munroe).

Eintritt: 5,- / 3,- EUR. Anmeldung unter 0341 30 85 10 86 oder tickets@literaturhaus-leipzig.de

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