Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsort:
Online
Datum:
Donnerstag, 27.01.2022
Uhrzeit:
18:00 Uhr

Asia Illustrata. Die Religionen Asiens im Spiegel niederländischer Buchillustrationen der Frühen Neuzeit

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Übersetzte Religion“, Dr. Paola von Wyss-Giacosa (Universität Zürich)

Die Niederlande, und namentlich Amsterdam, waren spätestens seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eines der bedeutendsten Zentren der Buchproduktion in Europa. Veröffentlichungen über verschiedene Regionen und Länder Asiens in Form von aufwendig gestalteten Bänden erfreuten sich bei der Leserschaft großer Beliebtheit, wobei Anzahl und Qualität der Illustrationen entscheidend zum publizistischen Erfolg beitrugen. In den Abhandlungen der Reisenden und Händler, Geistlichen und Gelehrten wurden die fremden Religionen oft ausführlich thematisiert, mit Berichten über Zeremonien und Feste, Beschreibungen von Kultorten und Gottheiten sowie mit Überlegungen zum „Heidentum“ und seinem Verhältnis zu Glaubensvorstellungen der Antike sowie zur eigenen christlichen Religion. Im Vortrag werden einige der diese Ausführungen begleitenden Buchillustrationen als vielschichtige Quellen einer Geschichte vergangener Wissenskulturen präsentiert. Im Zentrum stehen dabei der Entstehungshintergrund sowie die Bedeutung dieser visuellen Repräsentationen im gelehrten Religionsdiskurs der frühen Neuzeit.

Vortragssaal der Bibliotheca Albertina oder Livestream auf YouTube (wird auf ub.uni-leipzig.de bekanntgegeben)

  • Internet: youtu.be/1t6CF756FMY
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    Universitätsbibliothek Bibliotheka Albertina, Foto: Andreas Schmidt, leipzig.travel
    Universitätsbibliothek Bibliotheka Albertina, Foto: Andreas Schmidt, leipzig.travel

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    Die Universitätsbibliohtek wurde 1543 gegründet. Sie entstand im Zuge der Auflösung des Dominikanerklosters St. Pauli, dessen Grundbesitz und Immobilien 1543 durch eine Schenkung des Herzogs Moritz von Sachsen an die Universität Leipzig fielen. Im Mittelpaulinum, einem der ehemaligen Klostergebäude, wurden die Bücher mehrerer Klöster zusammengeführt und bildeten die Grundlage der Bibliothek. Aufgrund permanenter Neuanschaffungen durch Sammler, Spenden und Ankäufe fehlte alsbald der Platz für die Bestände. Somit wurde nach den Entwürfen von Arwed Rossbach am 2. Januar 1891 die Bibliotheca Albertina eingeweiht. Benannt nach dem Landesherrn König Albert von Sachsen ist das Gebäude heute noch unter dem Namen Bibliotheca Albertina bekannt. Heute wird die Bibliotheca Albertina als geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek und Archivbibliothek der Universität Leipzig genutzt.

    Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen und Ausstellungen frei.

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