Veranstaltungsdetails

Ausstellungsort:
Datum:
Freitag, 15.10.2021 bis Samstag, 22.01.2022
Rubrik:

Max Klinger und die Universität Leipzig - Das verlorene Aulawandbild im Kontext

Die Corona bedingt auf das Wintersemester verschobene Ausstellung zu Max Klingers monumentalem Wandgemälde „Die Blüte Griechenlands“ wird vom 15. Oktober 2021 bis 22. Januar 2022 in der Galerie im Neuen Augusteum gezeigt. Das Wandbild verbrannte im Zweiten Weltkrieg und geriet nahezu in Vergessenheit. Die Ausstellung und die begleitende Publikation sollen Künstler und Gemälde neu einordnen und bisher unbekannte Aspekte zur Entstehung des Kunstwerks und seiner Deutung liefern. Außerdem werden Klingers Kontakte zu verschiedenen Universitätsprofessoren und die vermittelnde Rolle seiner Lebensgefährtin Elsa Asenijeff thematisiert.

Im Jahr 1909 wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500jährigen Jubiläum der Leipziger Universität Max Klingers 6 x 20 Meter großes Aulawandbild der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Auftrag für das Gemälde war dem Künstler 1896 im Zusammenhang mit den von Arwed Rossbach geleiteten Um- und Neubauten der Universität am Augustusplatz von der Sächsischen Staatsregierung übertragen worden. Das Gemälde beruft sich auf ein antikes Bildungsideal, dessen Inszenierung in der Universitätsaula nur allzu passend erschien. Zu sehen sind mehrere Figurengruppen der griechischen Geschichte und Mythologie - Philosophen und Dichter, Jünglinge und Musen  - platziert vor dem Hintergrund einer abwechslungsreichen, pastellfarbenen Landschaft. Wie bei vielen Werken Klingers lässt auch dieses Gemälde keine eindeutige Bildaussage zu, sondern es lädt ein zu vielfältigen Deutungen und Assoziationen.

Öffnungszeiten:
Di-Fr 11-14.30 und 15 bis 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr
Weihnachtspause 18.12.21.-3.1.22

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