Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsort:
Online
Datum:
Dienstag, 11.05.2021
Uhrzeit:
19:00 Uhr

Berufsverbot - »Arisierung« - Exil. Kurt Eulenburg und der Musikverlag Ernst Eulenburg während der NS-Zeit

Vortrag von Dr. Sophie Fetthauer, Musikwissenschaftlerin

Eine virtuelle Veranstaltung des Deutschen Musikarchivs der Deutschen Nationalbibliothek

Wer sich mit dem klassischen Kammermusik-, Orchester- oder Opernrepertoire befasst, bekommt es früher oder später mit Eulenburgs gelben Taschenpartituren zu tun. Kurt Eulenburg (1879–1982) galt dem NS-Regime als jüdisch. Nach und nach wurde er aus den musikverlegerischen Institutionen verdrängt, und schließlich wurde ihm sein Verlag durch Zwangsverkauf entzogen. Der Vortrag geht den Zusammenhängen zwischen der Biographie Kurt Eulenburgs und der Geschichte des Verlags in der NS-Zeit nach.

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    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

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    Die Deutsche Nationalbibliothek hat die Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913, im Ausland erscheinende Germanica und Übersetzungen deutschsprachiger Werke sowie die zwischen 1933 und 1945 erschienenen Werke deutschsprachiger Emigranten zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

    Die Deutsche Nationalbibliothek hat mehrere Vorgängereinrichtungen: 1912 wurde die Deutsche Bücherei mit Sitz in Leipzig gegründet, 1946 die Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main. Seit 1970 ist das in Berlin gegründete Deutsche Musikarchiv Teil der Deutschen Nationalbibliothek, seit Dezember 2010 ist es am Standort Leipzig angesiedelt. Es ist für die Bearbeitung und bibliografische Verzeichnung der Musikalien und Musiktonträger verantwortlich. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden diese Einrichtungen zu einer Gesamtinstitution vereinigt, die 2006 einen erweiterten gesetzlichen Auftrag und einen neuen Namen erhielt: Deutsche Nationalbibliothek.

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