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Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 12.03.2021 bis Sonntag, 21.03.2021
Rubrik:

Programm rund um den »Tag der Druckkunst«

vor Ort und online

Mit Aufnahme der künstlerischen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission am 15. März 2018 wurde der „Tag der Druckkunst“ ins Leben gerufen. Rund um diesen Tag organisieren Museen, Galerien und Druckwerkstätten in ganz Deutschland eine große Vielfalt an tollen Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst. Das Museum für Druckkunst beteiligt sich wieder mit einem Programm zum Anfassen und Mitmachen unter dem Motto „Rund um den Tag der Druckkunst“vom 12. bis 21. März2021 vor Ort und online auf Facebookund YouTube.

  • Internet: www.tag-der-druckkunst.de/
  • Handsatz mit Bleilettern, © Museum für Druckkunst
    Handsatz mit Bleilettern, © Museum für Druckkunst

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    Informationen zum Veranstaltungsort

    Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig
    Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig

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    Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

    Besonderheit
    Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

    Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.

    Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Verschiedenes