Veranstaltungsdetails

Datum:
Dienstag, 27.10.2020
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

Hans Eisler (1898-1962) und Erwin Schulhoff (1894-1942)

Vortrag mit Musikbeispielen von Hartmut Bockenheimer

Hanns Eisler und Erwin Schulhoff, zwei Komponisten von außergewöhnlicher Begabung, die die zeitgenössische Musik beeinflussten, waren geprägt durch die politischen Verhältnisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beide vertraten linke Meinungen. Eisler, in Leipzig geboren, lernte u. a. bei Schönberg in Wien. Schulhoff, in Prag geboren, studierte u. a. bei Teichmüller und Reger in Leipzig. Eisler entschied sich nach dem Krieg für die DDR, Schulhoff wirkte überwiegend in Prag, wurde im Juni 1941 interniert und in das Lager auf der Wülzburg in Bayern deportiert, wo er im August 1942 an Tuberkulose starb.

Veranstalter: Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V. – AG jüdisches Leben

Eintritt frei (Salon)

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Informationen zum Veranstaltungsort

  • Ariowitsch-Haus
  • Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e. V.
  • HinrichsenstraĂźe 14
  • 04105 Leipzig
  • Internet: ariowitschhaus.de

Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch auf der Webseite des Veranstaltungsortes über die derzeit geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Covid-19 hinsichtlich Zugang, Hygiene und Abstände.

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Das Ariowitsch-Haus ist das größte Zentrum für jüdische Kultur in Sachsen. Die Begegnungsstätte bildet mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Seminaren und Vorträgen sowie dem Mehrgenerationenhaus ein buntes Zentrum in der Nachbarschaft des Leipziger Waldstraßenviertels.

Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Vortrag