Veranstaltungsdetails

Ort:
Haus des Buches | Garten/Literaturcafe
Datum:
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Marion Messina liest aus »Fehlstart«

Rechtsruck, Islamisierung, Globalisierung - es sind französische Autoren, die derzeit die scharfen Gesellschaftsanalysen abliefern. In der Tradition von Édouard Louis oder Nicolas Mathieu ist auch Marion Messinas Debütroman zu lesen. »Houellebecq hat eine Erbin«, schreibt gar das Magazin »Marianne«.

Der titelgebende »Fehlstart« meint den des Erwachsenenlebens von Aurélie Lejeune, einer jungen Frau aus Grenoble. Als ihre erste Liebe scheitert, zieht die Neunzehnjährige von Grenoble nach Paris. Dort will sie endlich in vollen Zügen leben und mit ihrem Jurastudium die provinziellen Arbeiterbiographien ihrer Eltern hinter sich lassen. Aber in Paris reicht es gerade mal für einen Job als Empfangsdame, der Wohnungsmarkt entpuppt sich als anarchische Zone und die Liebe ist eine Farce zwischen freundlichen Arrangements und Pornographie. Doch dann setzt Aurélie alles auf Anfang. Voll Zorn, Klarsicht und gnadenloser Ironie blickt Marion Messina auf das Leben einer jungen Frau und ins Innerste einer neuen verlorenen Generation. »Ein furioses Debüt; beißend und unverschämt gut geschrieben« (Le Monde).

Marion Messina wurde 1990 in Grenoble geboren. Nach dem Abitur studierte sie Politikwissenschaften und Agrarwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin. »Fehlstart« (Originaltitel: »Faux départ, ins Deutsche übersetzt von Claudia Steinitz) erschien 2020 im Carl Hanser Verlag.

Eintritt: 5,- / 3,- EUR

Anmeldung unter 0341 3 085 10 86 oder tickets@literaturhaus-leipzig.de

Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig und des Institut français Leipzig im Rahmen der Interkulturellen Wochen. Das Projekt »Autofiktion. Zwischen Unbehagen an der Fiktion und Behagen am Faktischen« wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig.

Veranstaltung im Rahmen von: Interkulturelle Wochen Leipzig 2020

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Seit März 1996 ist das Kuratorium Betreiber des Veranstaltungs- und Ausstellungszentrums im vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. errichteten Haus des Buches. Jährlich besuchen mehr als zehntausend Gäste die öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen.

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