Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 09.05.2020 bis Dienstag, 30.06.2020
Rubrik:

»EUROPA lesen«

Eine Filmserie anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Schauspielerinnen und Schauspieler lesen in den leeren Lesesälen der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und Frankfurt am Main Texte zu Europa. Die kurzen Lesungen für die Kamera werden im Umfeld des Europatags am 9. Mai nach und nach auf der Website der Bibliothek veröffentlicht. Bis zum Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Anfang Juli entsteht so in 15 Clips ein viel-fältiger literarischer Blick auf Europa.  

Die Texte der jeweils etwa fünf Minuten langen Lesungen, die in Kooperation mit den Schauspieler*innen ausgesucht wurden, reichen von Lyrik über Prosa und Sachbücher bis zu Redetexten. Einige Texte sind sehr nah am Thema – etwa das so seltsam tagesaktuelle wie provokative Gedicht „Europa“ von Kurt Tucholsky von 1932 –, die anderen interpretieren das Thema Europa freier, z.B. als Suche nach einem besseren Ort, einem Utopia – so etwa der Text aus den Maghribinischen Geschichten von Gregor von Rezzori. Außerdem dabei sind Texte von Herta Müller, Louise Weiss und Hans Magnus Enzensberger, von Yuval Noah Harari, Adriana Altaras, Simon Strauß und Victor Hugo sowie von Stefan Zweig und Ian McEwan. In ganz unterschiedlichen Inszenierungen verleihen die Schauspieler*innen den Texten Raumpräsenz und Stimmung.

  • Internet: www.dnb.de/europalesen
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    Informationen zum Veranstaltungsort

    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

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    Die Deutsche Nationalbibliothek hat die Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913, im Ausland erscheinende Germanica und Übersetzungen deutschsprachiger Werke sowie die zwischen 1933 und 1945 erschienenen Werke deutschsprachiger Emigranten zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

    Die Deutsche Nationalbibliothek hat mehrere Vorgängereinrichtungen: 1912 wurde die Deutsche Bücherei mit Sitz in Leipzig gegründet, 1946 die Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main. Seit 1970 ist das in Berlin gegründete Deutsche Musikarchiv Teil der Deutschen Nationalbibliothek, seit Dezember 2010 ist es am Standort Leipzig angesiedelt. Es ist für die Bearbeitung und bibliografische Verzeichnung der Musikalien und Musiktonträger verantwortlich. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden diese Einrichtungen zu einer Gesamtinstitution vereinigt, die 2006 einen erweiterten gesetzlichen Auftrag und einen neuen Namen erhielt: Deutsche Nationalbibliothek.

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