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Veranstaltungsdetails

Datum:
Dienstag, 12.05.2020
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

k. - Internetprojekt von Philipp Preuss in vier Folgen

Folge 4 im LiveStream

Der Irrlauf des Protagonisten K. aus Kafkas Roman „Das Schloss“ gerät in „k.“ zu einer surrealen Parabel auf die neu entstandene hermetische Welt der Isolation, in der die Entstehung einer neuen Spezies Mensch beobachtbar ist: das „Zoon Zoomicon“, das sich auf Videokonferenzplattformen tummelt. Heimarbeiter, Partygänger, isolierte Existenzen – sie alle sind auf der Suche nach einer Struktur, immer wieder unterbrochen durch Verbindungsschwankungen, Bildstörung, kommunikatives Stottern. So sucht auch K. im Dorf nach Zugängen, Wegen, Netzknoten, Verbindungen zu den Bewohnern und versucht, die Regeln der „Fearology“ zu entschlüsseln, die die Medien der Stunde generieren.

Das Projekt besteht aus vier Folgen, von denen eine jeweils 40 Minuten dauert und von 40 Zuschauern auf dem Videokonferenzformat zoom verfolgt werden kann. Anmeldung unter: besucherservice@schauspiel-leipzig.de.

Hinweis: Für die Teilnahme ist die Installation des zoom Clients auf einem Computer oder Smartphone nötig sowie die Angabe einer gültigen E-Mailadresse.

Veranstaltung im Rahmen von: Schauspiel Leipzig on demand

  • Internet: www.schauspiel-leipzig.de/material/schauspiel-on-demand/
  • k. - Alina Katharin Heipe, Foto: Jule Franzen
    k. - Alina Katharin Heipe, Foto: Jule Franzen

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    Informationen zum Veranstaltungsort

    Schauspiel Leipzig
    Schauspiel Leipzig

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    Die Spielstätte Diskothek befindet sich in der Bosestr./Ecke Dittrichring und die Spielstätte Residenz inmitten der Baumwollspinnerei Leipzig. Das Schauspielhaus entstand 1955/56 durch Um- und Ausbau des 1943 zerstörten Centraltheaters, das 1902 als Operettentheater ins Leben gerufen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte ein modernes Theaterhaus entstehen. 1945/46 wurde es zunächst provisorisch zum Schauspielhaus umgebaut. Die Architekten Souradny, Herbst und Brummer gestalteten den stattlichen Bau inklusive Dreh- und Wagenschiebebühne.

    Die Einweihung des neuen Theaterhauses fand am 1. März 1957 mit einer Aufführung von Schillers Wallenstein statt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die Außenfassade des Theaters in der Bosestraße renoviert. Insgesamt haben 666 Personen im Saal Platz.