Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 20.03.2020 bis Sonntag, 03.05.2020
Rubrik:

Kreatives und Wissen für Kinder, Thematische Führungen

Online-Angebote unter dem Hashtag #closedbutopen

Aufgrund der aktuellen Situation ist das Museum für Druckkunst bis einschließlich 19. April geschlossen. Dennoch ist das Museum mit einem Online-Programm für Kinder und Erwachsene am Start.

Kreatives und Wissen für Kinder
Kindern und Eltern werden verschiedene Ideen und Anregungen gegeben, um zu Hause selbst kreativ zu werden, und Beiträge geteilt, in denen es um Wissen rund um die „Schwarze Kunst“ geht. Außerdem beantworten wir alle Fragenzu Druckkunst und den Drucktechniken.

dienstags, 15 Uhr
Thematische Führungen durch die Dauerausstellung inkl. Maschinenvorführungen
Als lebendiger Ort der Industriekultur präsentiert das Museum historische Druck-, Setz- und Gießprozesse an funktionierenden Maschinen, die im Video von Fachpersonal vorgeführt werden. Außerdem wird es Online-Vorstellungen der künstlerischen Drucktechniken geben.

freitags, 15 Uhr
Thematische Führungen durch die Sonderausstellung
„Das Auge des Fotografen“ mit Kuratorin Sara Oslislo Im Industriekulturjahr 2020 spiegelt die Ausstellung „Das Auge des Fotografen“ im Museum für Druckkunst die Vielfalt von Industriefotografie der letzten 120 Jahre wider. Gezeigt werden u.a. Arbeiten von Hans Finsler, Evelyn Richter, Archivbilder sowie zeitgenössische Positionen aus dem Ruhrgebiet und Mitteldeutschland. Die Führungen präsentieren verschiedene Themenbereiche der Ausstellung.

Außerdem regelmäßige Posts inkl. Videos zu dem Thema „Blick hinter die Kulissen“ der täglichen Museumsarbeit.

Instagram: https://www.instagram.com/museumfuerdruckkunst/

  • Internet: www.facebook.com/museumfuerdruckkunst/
  • Blick in das Museum für Druckkunst Leipzig, Foto © Klaus D. Sonntag
    Blick in das Museum für Druckkunst Leipzig, Foto © Klaus D. Sonntag

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    Informationen zum Veranstaltungsort

    Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig
    Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig

    Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch auf der Webseite des Veranstaltungsortes über die derzeit geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Covid-19 hinsichtlich Zugang, Hygiene und Abstände.

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    Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

    Besonderheit
    Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

    Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.