Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 29.11.2020
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Rubrik:

»Il Trovatore« - Giuseppe Verdi

Premiere

Schon in der Vorgeschichte nimmt das Unheil seinen Lauf: Aus Rache für ihre als Hexe verbrannte Mutter soll die Zigeunerin Azucena einen Sohn des alten Grafen Luna getötet haben. In Wahrheit war es aber ihr eigener Sohn, den sie im Wahn ermordete. Manrico, der Bruder des jungen Grafen, überlebt und wird von Azucena im Glauben erzogen, er sei ihr leibliches Kind. Nun stehen sich die Brüder als Rivalen gegenüber und werben um dieselbe Frau. Eifersucht und Rachegedanken treiben den Grafen bis zum Äußersten. Als sich die Situation zuspitzt, kommt es zum grausamen Showdown. Wird die Wahrheit ans Licht gelangen?

Rache und Eifersucht, das sind die treibenden Kräfte in dieser schaurig-schönen Oper. Da mutet es fast unheimlich an, dass der Librettist Salvadore Cammarano während der letzten Schliffe am »Trovatore« plötzlich verstarb. Giuseppe Verdi komponierte zu dessen Text ebenso düstere wie mitreißende Musik. Mit vokalen Glanzpunkten und großen Tableaux schuf er dabei reizvolle Kontraste in der Finsternis.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.

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