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Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 17.01.2020 bis Sonntag, 03.05.2020
Rubrik:

Heliopolis - Kultzentrum unter Kairo

Sonderausstellung

Der Grabungsort Heliopolis bei Kairo (Ägypten) erlangte im Frühjahr 2017 durch den spektakulären Fund einer Kolossalstatue des Pharaos Psammetich I. weltweite Bekanntheit. Seit2012 finden hier Ausgrabungen eines ägyptisch-deutschen Teams unter der Leitung von Dr. Aiman Ashmawy (Ägyptisches Antikenministerium) und Dr. Dietrich Raue (Universität Leipzig) statt: Der Sonnentempel von Heliopolis galt als eines der religiösenZentrenAltägyptens.Heute liegt die einstige Kultstätte unter der Landeshauptstadt Kairo verborgen.In der Ausstellung „Heliopolis –Kultzentrum unter Kairo“ werden der Öffentlichkeit nun erstmals aktuelle Grabungsergebnisse präsentiert, die Aufschluss über das Aussehen und die Geschichte des Sonnentempels geben. Im Zentrum stehen Originalobjekteaus Heliopolis, dievom Ägyptischen Museum Berlinals Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden. Dazu zählen Statuetten heliopolitanischer Priesterund Beamtersowie Bauteile aus dem Inneren des Tempels.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
  • Ägyptisches Museum
  • der Universität Leipzig
  • Goethestraße 2, im Krochhochhaus
  • 04109 Leipzig
  • Telefon: +49 (0)341 9737015
  • Telefax: 0341 9737029
  • Internet: www.aegyptisches-museum.uni-leipzig.de
  • Di-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Feiertage i. d. R. 10-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

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Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.