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Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 10.11.2019
Uhrzeit:
11:30 Uhr
Rubrik:

Matinee anlässlich der Ausstellung »Im wahrsten Sinne des Zeichens«

Juli Gudehus und Dr. Susanne Richter (Direktorin des Museums für Druckkunst) sind anwesend.

Eintritt bis 11.30 Uhr frei, danach halbe Preise

Zeichen als Weltsprache? Die Berliner Gestalterin Juli Gudehus hat die biblische Schöpfungsgeschichte in einem von ihr erfundenen Bildzeichen-Esperanto nacherzählt. Jetzt kommt sie mit einem Riesen-Puzzle und vielen Piktogrammen, Icons und Symbolen ins Museum. Flankiert von einem Sternenhimmel der besonderen Art sind Museumsbesucher eingeladen, Juli Gudehus’ »Genesis« als großes Bilderrätsel zu lösen und an der Entstehung einer möglichen Weltsprache aus Bildzeichen aktiv mitzuwirken unter dem Hashtag #bildzeichenweltsprache

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung: Im wahrsten Sinne des Zeichens. Bildzeichen als Weltsprache ein spielerisches Experiment von Juli Gudehus

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Informationen zum Veranstaltungsort

Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag
Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.