Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 24.10.2019
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Gusel Jachina liest aus »Wolgakinder«

Moderation: Christina Links. Deutsche Lesung: Jennipher Antoni

Nach ihrem fulminanten Roman-Debüt »Suleika öffnet die Augen«, das ein Jahr nach Erscheinen bereits in 30 Sprachen vorlag, verspricht auch Gusel Jachinas neuer Roman »Wolgakinder« eine Erfolgsgeschichte zu werden: In eindrücklichen Bildern und fesselnder Sprache erzählt Gusel Jachina eine Geschichte der Wolgadeutschen. - In der Weite der Steppe am Unterlauf der Wolga siedelten seit dem achtzehnten Jahrhundert Deutsche. 1916 führt Jakob Bach in dem kleinen Dorf Gnadental ein einfaches Leben als Schulmeister, das geprägt ist von den Rhythmen der Natur. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er sich in Klara verliebt, eine Bauerntochter vom anderen Ufer der Wolga. Doch ihre Liebe kann sich den Ereignissen nicht entziehen, die die Revolution und die Gründung der Deutschen Republik an der Wolga mit sich bringen. »Es ist beeindruckend, mit wie viel Kraft und Raffinesse Gusel Jachina die Fäden der Vergangenheit zu einer festen Verbindung knüpft« (Leipziger Volkszeitung).

Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), Autorin und Filmemacherin, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. »Wolgakinder« wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt; die deutsche Fassung von Helmut Ettinger ist soeben im Aufbau Verlag erschienen. Gusel Jachina lebt mit ihrer Familie in Moskau.

Eintritt: 5,- / 3,- EUR

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