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Veranstaltungsdetails

Ort:
Schauspiel Leipzig | Diskothek
Datum:
Sonntag, 29.09.2019
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Rubrik:

»mind.body.workout« (UA) von Anton Artibilov

Theaterjugendclub Sorry, eh!

„Ist dir mal aufgefallen, dass Umweltaktivisten sich, wenn sie konsequent sind, selbst hassen und selbst auch hassen sollten? Egal wie viel Chiasamen sie essen, sie sind immer noch, durch ihre Existenz, die größte Umweltbelastung, die es gibt. Es gibt keine ethische Existenz in der Ökologie! Du musst, gelinde gesagt, sterben.“
Sie treffen sich in einem Yogakurs, während  einer Uni-Vorlesung, auf einer WG-Party. Zwischen Meditationsübungen, theoretischen Abhandlungen über Öko-Antinatalismus und AnnenMayKantereit-Bashing wird diskutiert und analysiert, sich verliebt und entfremdet. Sie versuchen sich selbstbewusst zu behaupten, feilen dabei aber beständig an der eigenen Selbstdarstellung. Denn hinter dem lässigen Auftreten verbirgt sich nicht nur der Wunsch, dazuzugehören, sondern vor allem die Sehnsucht, sich selbst und damit auch den eigenen Platz auf der Welt zu finden. 

Anton Artibilov, Jahrgang 1996, studiert Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin. Mit der Uraufführung seines Stückes „mind.body.workout“ erarbeitet der 2013 unter der Leitung von Yves Hinrichs gegründete, vielfach ausgezeichnete Theaterjugendclub „Sorry, eh!“ seine sechste Produktion am Schauspiel Leipzig.

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Schauspiel Leipzig
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Die Spielstätten Diskothek / Baustelle befinden sich in der Bosestr./Ecke Dittrichring und die Spielstätte Residenz inmitten der Baumwollspinnerei Leipzig. Das Schauspielhaus entstand 1955/56 durch Um- und Ausbau des 1943 zerstörten Centraltheaters, das 1902 als Operettentheater ins Leben gerufen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte ein modernes Theaterhaus entstehen. 1945/46 wurde es zunächst provisorisch zum Schauspielhaus umgebaut. Die Architekten Souradny, Herbst und Brummer gestalteten den stattlichen Bau inklusive Dreh- und Wagenschiebebühne.

Die Einweihung des neuen Theaterhauses fand am 1. März 1957 mit einer Aufführung von Schillers Wallenstein statt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die Außenfassade des Theaters in der Bosestraße renoviert. Insgesamt haben 666 Personen im Saal Platz.