Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 04.04.2019 bis Freitag, 03.05.2019
Rubrik:

»Verletzbare Subjekte«

Ausstellung von Studierenden der HGB zu Verletzbarkeit als Grundbedingung menschlichen Daseins

Im Rahmen des Seminars PONC (person of no consequence) unter der Leitung von Peggy Buth, Professorin für Medienkunst an der HGB, erarbeiten Studierende aller Fachrichtunge das transdisziplinäre und medienübergreifende Ausstellungsprojekt „Verletzbare Subjekte“ in der Galerie der HGB.

Verletzbarkeit kommt dem Menschen zum einen in seiner Materialität zu, ist aber zum anderen gerade auch an die Tatsache geknüpft, dass wir sprechend und handelnd mit anderen in der Welt sind. Mit dem Begriff „Verletzbarkeit“ scheint eine Grundbedingung und Erfahrung des Menschen angesprochen zu sein, die alle Menschen be/trifft, aber in sehr unterschiedlicher Weise und mit unterschiedlichen Konsequenzen. Wie bringen sich Menschen selbst als verletzliche Subjekte hervor oder welche Abhängigkeiten gibt es, die uns verletzbar(er) machen? Von Verletzbarkeit zu sprechen, schafft ambivalente, sich auch vermeintlich widersprechende Deutungsräume. Diesen unterschiedlichen Deutungs- und Erfahrungsräumen sowie weiteren Begrifflichkeiten in diesem Zusammenhang wie Körperlichkeit, Vulnerabilität, Anerkennung, Ethik, politische Handlungsfähigkeit, Immunisierung, Widerstand, Prekarisierung, Sorge widmet sich das Ausstellungsprojekt. Die künstlerischen Arbeiten greifen in sehr subjektiver Weise die gemeinsamen Diskussionen und Begriffscluster auf und zeigen dabei, in der Gesamtschau der Ausstellung, deren komplexe Verwobenheit, Abhängigkeit und gegenseitige Bedingtheit. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet:

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