Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 11.05.2019
Uhrzeit:
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

25. Leipziger Typotage »Typografie und Zeitgeist«

Die Leipziger Typotage werden seit 1995 von der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. veranstaltet. Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung sind neben Schrift und Typografie auch Grafik-Design, Kunst, Herstellungstechniken im Printbereich und verwandte Themen. Die Typotage verstehen sich als Plattform für den fachlichen Austausch sowie den Dialog mit anderen Disziplinen. 2019 lautet das Thema „Typografie und Zeitgeist“.

  • Internet: www.typotage.de
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    Informationen zum Veranstaltungsort

    Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag
    Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

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    Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

    Besonderheit
    Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

    Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.