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Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 01.03.2019
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Rubrik:

Eröffnung: Eine musikalische Liaison. Breitkopf & Härtel und Clara Schumann

Als Clara Schumann 1819 geboren wurde, war der Musikverlag Breitkopf & Härtel bereits ein erfolgreiches Unternehmen. Als weltweit erster Musikverlag 1719 in Leipzig gegründet, arbeitete Breitkopf & Härtel mit fast allen renommierten Komponisten des 18. und 19. Jh. zusammen - so auch mit der Klaviervirtuosin und Komponistin Clara Schumann, einer der herausragenden Musikerinnen des 19. Jhs., die war sie nicht nur als bekannt, sondern kümmerte sich auch um das Publizieren ihrer und Robert Schumanns Werke.

Die Ausstellung zum 300-jährigen Bestehen von Breitkopf & Härtel gibt einen Einblick in die Firmengeschichte, die mit der Jubilarin Clara Schumann (200. Geburtstag) verbunden ist. Als Beitrag zum Festjahr Clara19 verweist die Schau zugleich auf das Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020.

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung: Eine musikalische Liaison. Breitkopf & Härtel und Clara Schumann

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Informationen zum Veranstaltungsort

Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag
Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.