Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 12.04.2019 bis Samstag, 13.07.2019
Rubrik:

K├╝nstlerreisen in der DDR - Hinter dem Eisernen Vorhang

Ausstellung der Kustodie der Universit├Ąt Leipzig

Wo Menschen aufeinandertreffen, begegnen sie oft auch dem »Anderen« - dem Faszinierenden ebenso wie dem unheimlichen. Jedes Jahr zu Pfingsten wird diese grundlegende Erfahrung des Lebens in Leipzig besonders offensichtlich, wenn hier die internationale »Schwarze Szentudienreisen waren für Künstler seit Jahrhunderten Teil der Ausbildung und wichtige Inspirationsquelle. Selbst die DDR bemühte sich hier um Internationalität, wobei solche Auslandsaufenthalte im Rahmen eingeschränkter Reisefreiheit meist in „sozialistische Bruderländer“ wie Polen, Ungarn, Bulgarien, Tschechien oder die Sowjetunion und nur selten in „den Westen“ führten. Die Ausstellung beleuchtet diese Künstlerreisen anhand von Gemälden, Zeichnungen und Grafiken aus den Jahren 1960 bis 1980 in der Kunstsammlung der Universität Leipzig.e« zum Wave-Gotik-Treffen - dem größten Festival dieser Art weltweit - zusammenkommt. Doch wer sind eigentlich die »Anderen«, wer die »Eigenen« und aus welcher Perspektive? Die Kunst setzt sich mit diesen Fragen auf ihre Weise auseiander. Zu solchen Auseinandersetzungen wird im Frühling an der Universität Leipzig ein experimentelles Projekt gestartet, durch das der Austausch zwischen Deutschland udn Mexiko gestärkt und ein Brückenschlag zwischen Kunst, Forschung, Lehre und Subkultur vollzogen werden soll. Der Kern des Auftaktprojekts ist eine Ausstellung mit dem Titel »Otherness«, die vom 14. bis 25. Mai 2018 im Foyer des Neuen Augusteums der Universität Leipzig zu sehen sein wird. Sie zeigt etwa 30 Bilder (Gemälde, Grafiken, Fotografien) und einen mexikanischen Totenaltar führender Künstler_innen und Kurator_innen aus der »Schwarzen Szene« Mexikos, wie César Oropeza Ramirez, Daniel Drack, Tehani Farr und Leonor Hochschild.

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