Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 16.01.2020
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Rubrik:

»Die Walküre« - Richard Wagner

Erster Tag des Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen«

Der »Ring« geht weiter. Noch im Wagner-Jahr folgt das erste Mal nach vierzig Jahren Pause die Neuinszenierung des Ersten Abends der Tetralogie: »Die Walküre«.

Tochter Brünnhilde widersetzt sich dem Willen ihres Vaters Wotan, als dieser auf Geheiß seiner Frau Fricka, der Hüterin der Ehe, die Tötung seines Sohnes, des Wälsungen Siegmund, anordnet. Dieser wurde von Wotan in die Welt gesetzt, um als freier Held den Göttern den Ring der Weltherrschaft zurückzuerobern. Auf seiner Mission trifft er auf seine Zwillingsschwester Sieglinde und verliebt sich in sie. Als Siegmund im Kampf fällt, flüchtet Brünnhilde mit der schwangeren Sieglinde nach Walhall, wo sie von Wotan gestellt und zur Strafe auf einem von Feuer umgebenen Felsen in ewigen Schlaf versetzt wird.

Richard Wagners »Walküre« ist ein Drama für sich. Sicherlich ist das einer der Gründe, warum der zweite Teil der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« oft als singuläres Stück auf den Spielplänen der Opernhäuser erscheint. Zugleich ist es derjenige Teil, der durch seine klare musikalische Dramaturgie besticht sowie durch Höhepunkte wie die »Winterstürmen« Siegmunds, die Todesverkündigung Brünnhildes, den Walkürenritt oder Wotans Abschied. Darüber hinaus ist die Geschichte mit ihren zahlreichen inzestuösen Verwicklungen schlichtweg ein packendes Familiendrama.

Spieldauer ca. 5 Stunden | Zwei Pausen

Veranstaltung im Rahmen von: »Der Ring des Nibelungen« - Richard Wagner

Die Walküre, Foto © Tom Schulze
Die Walküre, Foto © Tom Schulze

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Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.