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Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 16.03.2019
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

»Turandot« - Giacomo Puccini

Nach vierzig Jahren ist wieder eine Neuproduktion von „Turandot“, der letzten Oper von Giacomo Puccini, auf der Bühne des Leipziger Opernhauses zu sehen.
Die Inszenierung dieser monumentalen Choroper übernimmt Balázs Kovalik, der im Juni 2014 mit seiner Produktion von Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ für einen Sensationserfolg sorgte. Heike Scheele zeichnet abermals für ein spektakuläres Bühnenbild verantwortlich. Gemeinsam verorten sie die blutrünstige Geschichte der Verwandlung der unnahbaren Prinzessin zur liebenden Frau in einer futuristischen Welt, in welcher der Einzelne in der Masse untergeht und damit menschliche Begegnung unmöglich gemacht wird.

Turandot ist eine kaltherzige Prinzessin, die sich durch ein selbst auferlegtes Gelübde jedem entzieht, der um sie wirbt. Nur wer ihre geheimnisvollen drei Rätsel zu lösen imstande ist, erhält ihre Hand. Wer fehlt, landet unter dem Beil des Henkers. Wagemutig wirft ein unbekannter Prinz seinen Kopf in den Ring.


Oper in drei Akten in der von Franco Alfano ergänzten Fassung | Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni
In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln


Veranstaltung im Rahmen: Puccini-Wochenende   

»Turandot«, Foto © Tom Schulte
»Turandot«, Foto © Tom Schulte
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Informationen zum Veranstaltungsort

Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.