Veranstaltungsdetails

Ausstellungsort:
Online
Datum:
Dauerausstellung
Rubrik:

Von Flugblättern und Tageszeitungen

Eine Virtuelle Ausstellung »Zur Geschichte des Zeitungsdrucks«

„Zur Geschichte des Zeitungsdrucks“ heißt die neue virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek. Sie überträgt die aktuelle Ausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig“ ins Netz und macht sie global zugänglich. Als virtuelle Ausstellung erweitert sie das stetig wachsende digitale Angebot des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. „Zur Geschichte des Zeitungsdrucks“ wird auf der Plattform und in Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) realisiert.

Wie war das eigentlich, als das Weltgeschehen noch nicht via Liveticker verfolgt, die Infektionszahlen von Pest und Pandemien nicht direkt auf dem Computer empfangen und kommentieren werden konnten? Die virtuelle Ausstellung „Zur Geschichte des Zeitungsdrucks“ umfasst den Zeitraum von den Vorläufern der Zeitung – den Flugblättern der frühen Neuzeit – bis zur Produktion der Tagespresse im digitalen Umfeld. Sie spannt den Bogen von der ersten Tageszeitung der Welt, die 1650 von dem Leipziger Verleger Timotheus Ritzsch veröffentlicht wurde, bis hin zu den drucktechnischen Innovationen der Industrialisierung.

Dabei schöpft die Online-Präsentation aus dem Vollen der zeitungshistorischen Bestände des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. Gutenbergs Erfindung der beweglichen Lettern machte massenhafte aber doch sporadische Verkündungen in Form von Einblattdrucken möglich. Mit dem Ausbau des Postnetzes wurde die Voraussetzung für regelmäßige Nachrichtenübermittlungen geschaffen. Das tägliche Massenmedium konnte mit fortschreitender Entwicklung eine immer größer werdende Leserschaft mit ihren ganz unterschiedlichen Interessen bedienen. Mit Einblicken in die Geschichte der Zensur aber auch in technische Innovationen geht die virtuelle Ausstellung den historischen Spuren des Zeitungsdrucks nach. Das Thema bietet auch heute Gesprächsstoff: Gedruckt oder digital – Welche Zukunft hat die Tageszeitung?

  • Internet: ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/zeitungsdruck
  • DNB DBSM Zeitungshistorische Sammlung Nieter
    DNB DBSM Zeitungshistorische Sammlung Nieter

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    Informationen zum Veranstalter

    Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
    Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
    • Deutsches Buch- und Schriftmuseum
    • der Deutschen Nationalbibliothek
    • Deutscher Platz 1
    • 04103 Leipzig
    • Telefon: +49 (0)341 2271324
    • Telefax: 0341 2271240
    • Internet: www.dnb.de
    • E-Mail: dbsm-info@dnb.de
    • Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Feiertage (außer Mo) 10-18 Uhr, Eintritt frei

    Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch auf der Webseite des Veranstaltungsortes über die derzeit geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Covid-19 hinsichtlich Zugang, Hygiene und Abstände.

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    Die Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek mit über einer Million Objekten erlauben in ihrer außergewöhnlichen Heterogenität eine interdisziplinäre Herangehensweise an buch- und schriftwissenschaftliche Fragestellungen im kultur-, medien-und kommunikationsgeschichtlichen Kontext.

    Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek – 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet – ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Standort Leipzig war für die Ansiedlung eines Buchmuseums am Ende des 19. Jahrhunderts kein Zufall. Leipzig hatte durch seine herausragenden Leistungen und Innovationen auf dem Gebiet der Buch- und Druckkunst – wie der Herausgabe der ersten Tageszeitung der Welt (1650), der Entwicklung des beweglichen Notensatzes und der jahrhundertealten Tradition der Leipziger Buchmesse – ein unverwechselbares historisches Profil als Buchstadt.

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    • Online

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