Veranstaltungsdetails

Ausstellungsort:
Datum:
Donnerstag, 14.05.2020 bis Sonntag, 18.10.2020
Rubrik:

»Bach & Bethoven. Wahre Kunst bleibt unvergänglich«

Sonderausstellung zum Beethoven-Jahr

Heute gehören Beethoven und Bach zu den bekanntesten Komponisten weltweit. Doch wie kam es dazu, dass gerade diese Komponisten und ihre Werke zu »Klassikern« wurden?  Entscheidende Voraussetzungen gingen von einer Leipziger Musikzeitschrift aus: der 1798 gegründeten Allgemeine musikalischen Zeitung (AMZ). Beethovens Musik galt seinen Zeitgenossen zunächst als unverständlich, radikal und verstörend. Die AMZ vermittelte ihren Lesern im gesamten deutschsprachigen Raum tiefe Einblicke in Beethovens Schaffen und förderte das Verständnis seiner Musik. Verschiedene Abhandlungen deuteten die von der Oper dominierte Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts als eine Geschichte der Instrumentalmusik um, mit Bach als Anfang und Beethoven als Ziel. Erstmals etablierte sich ein »Kanon der klassischen Meisterwerke«, in dem auch Haydn und Mozart ihren Platz fanden.

Die Ausstellung veranschaulicht die Kanonisierung von Bach und Beethoven als Klassiker der Musik am Beispiel der Musikstadt Leipzig im frühen 19. Jahrhundert. Sie macht zudem den Einfluss von Bachs Musik in Beethovens Kompositionen erlebbar. Autographe Briefe und Notenhandschriften Ludwig van Beethovens sowie der Originalvertrag mit dem Verlag Breitkopf & Härtel dokumentieren Beethovens Beziehungen zu Leipzig und dem Schaffen des  berühmten Thomaskantors. Frühe Notenausgaben Bachs und Beethovens, Zeitschriften, Konzertprogramme des Gewandhauses, Prüfungsprotokolle des Konservatoriums, Grafiken und Porträts sowie ein Pianino von 1837 beleuchten das reiche Musikleben im Leipziger Bürgertum. Zahlreiche Hörbeispiele bringen Musik und Geschichten zum Klingen.

Weitere Ausstellungsinfos:
Um die Abstandsregeln einzuhalten, können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Es wird empfohlen, sich telefonisch anzumelden, um Wartezeiten zu umgehen (Tel. 0341/9137-202 oder -207). Für den Besuch der Ausstellung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend, das Museum stellt Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die Hörstationen wurden aus Gründen des Hygieneschutzes für die Nutzung mit eigenen Kopfhörern (3,5 mm Klinke) ausgestattet. Im Museumsshop können zudem einfache In-Ohr-Kopfhörer mit Kabel erworben werden.

Das Ticket ermöglicht zudem einen Besuch der Dauerausstellung des Bach-Museum Leipzig, sobald diese wieder geöffnet hat.

  • Internet: www.youtube.com/watch?v=wqtoxvGRwU8
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    Bach-Museum, Foto: leipzig-im.de
    Bach-Museum, Foto: leipzig-im.de

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    An jedem ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.

    Anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs wurde das Bach-Archiv Leipzig am 20. November 1950 gegründet. Ziel war es, die über die Stadt Leipzig verteilten Quellen und Dokumente zum Leben und Schaffen des Thomaskantors zusammenzuführen und für die Zukunft zu bewahren.

    Das Bach-Archiv Leipzig hat seinen Sitz im so genannten Bosehaus, einem der ältesten historischen Gebäude an der Südseite des Thomaskirchhofs.

    Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Ausstellung