Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 29.11.2019 bis Sonntag, 26.07.2020
Rubrik:

St├Ârenfriede. Kunst, Protest und das Ende der DDR

Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns 1976 zogen sich zahlreiche ostdeutsche Künstler, Künstlerinnen und Intellektuelle aus Enttäuscheung über die staatliche Kulturpolitik der DDR aus dem offiziellen Kunstbetrieb zurück. Auf der Suche nach Freiräumen entwickelten sie alternative Lebens- und Gestaltungsmöglichkeiten: Sie besetzten leerstehende Wohnungen und Fabrikgebäude, die sie als Ateliers und Probenräume nutzten, initiierten Lesungen, Musiksessions oder Performances und schufen so selbstbestimmte Orte einer »zweiten Öffentlichkeit«.

Die Ausstellung nimmt den 30. Jahrestag der Proteste im Herbst 1989 zum Anlass, an Hand von Künstlerzeitschriften, Mailartprojekten bis hin zu Punkkonzerten die kreative Vielfalt und Lust am Experimentieren zu zeigen; aber auch die anmaßenden und zerstörerischen Übergriffe der Staatssicherheit. 

Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikarchiv und in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig

Eintritt frei

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Lageplan anzeigen

Informationen zum Veranstaltungsort

Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
  • Deutsches Buch- und Schriftmuseum
  • der Deutschen Nationalbibliothek
  • Deutscher Platz 1
  • 04103 Leipzig
  • Telefon: +49 (0)341 2271324
  • Telefax: 0341 2271240
  • Internet: www.dnb.de
  • E-Mail: dbsm-info@dnb.de
  • Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Feiertage (au├čer Mo) 10-18 Uhr, Eintritt frei

Standort anzeigen

Die Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek mit über einer Million Objekten erlauben in ihrer außergewöhnlichen Heterogenität eine interdisziplinäre Herangehensweise an buch- und schriftwissenschaftliche Fragestellungen im kultur-, medien-und kommunikationsgeschichtlichen Kontext.

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek – 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet – ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Standort Leipzig war für die Ansiedlung eines Buchmuseums am Ende des 19. Jahrhunderts kein Zufall. Leipzig hatte durch seine herausragenden Leistungen und Innovationen auf dem Gebiet der Buch- und Druckkunst – wie der Herausgabe der ersten Tageszeitung der Welt (1650), der Entwicklung des beweglichen Notensatzes und der jahrhundertealten Tradition der Leipziger Buchmesse – ein unverwechselbares historisches Profil als Buchstadt.