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Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 18.05.2019
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

»Rusalka« - Antonín Dvorák

Lyrisches Märchen in drei Akten

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Spieldauer ca. 3 1/4 Stunden

»Rusalka« ist ein Märchen für Erwachsene von der Sehnsucht nach einer anderen Welt. Dvořák und sein ­Librettist Kvapil ließen sich von slawischen ­Mythen, Märchenfiguren wie de la Motte Fouqués »Undine« und ­Andersens »Kleiner Seejungfrau« sowie der ­Melusinensage inspirieren. Die Geschichte wird aus der Sicht der Naturgeister erzählt, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht. Die Oper erlebte seit ihrer Uraufführung im Jahr 1901 einen weltweiten Erfolgszug und zählt heute zu den bekanntesten tschechischen Opern. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvořáks Musik in faszinierende Klangwelten voll Magie und zerbrechlicher Schönheit.

Die Nixe Rusalka sehnt sich nach einer menschlichen Seele. Seit sie sich in einen Prinzen verliebt hat, den sie beim Baden im See beobachtete, kann sie an nichts anderes mehr denken. Der Wassermann warnt sie vor den Menschen. Trotzdem lässt Rusalka sich von der Hexe in eine Frau verwandeln. Doch es gibt strenge Bedingungen: Sie muss die Liebe des Prinzen gewinnen, sonst droht den beiden Böses. Zunächst gelingt es der verwandelten Nixe, das Herz des Prinzen zu verzaubern. Dann verliebt dieser sich jedoch in eine fremde Fürstin. Um in den See zurückkehren zu können, muss Rusalka nun Schreckliches tun.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.