Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 01.03.2019 bis Sonntag, 25.08.2019
Rubrik:

»Mein Verein«

Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. Die Ausstellung „Mein Verein“ beschäftigt sich mit diesem Phänomen – von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergesellschaften und Hilfsorganisationen.

Die Ausstellung zeigt den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt. Vereine sind dabei so vielfältig wie zahlreich. Schützenvereine begreifen sich als Traditionswahrer und Pfleger heimatlichen Brauchtums. In der DDR können nur wenige Vereinigungen, wie die Kleingärtner, ein vom Staat unabhängiges Eigenleben führen. Die „Neue Bachgesellschaft“ erhält die Bande zwischen Ost und West und ermöglicht auf ihren Veranstaltungen die Begegnung von Menschen aus beiden Teilen Deutschlands. 

In der jüngsten Vergangenheit treten projektbezogene Fördervereine in den Vordergrund. Sie widmen sich zum Beispiel dem Thema Bildung. An diesen Vereinen entzündet sich die Frage, welche Rolle private Vereine im Spannungsfeld zu öffentlichen Aufgaben erfüllen können. Auch emotionsgeladene Beziehungen wie die zum mitgliederstärksten Fußballverein FC Schalke 04 werden thematisiert. 

Der Anstoßball aus der Partie RB Leipzig gegen Schalke 04 im Dezember 2016, die Büste von Johann Sebastian Bach, die als Vorlage für das Logo der Neuen Bachgesellschaft dient oder das Modell eines typischen DDR-Kleingartens sind nur drei von 300 aussagekräftigen Objekten in der Wechselausstellung. Anhang dieser Objekte wird die Bedeutung von Vereinen für ihre Mitglieder, die historische Entwicklung der Vereinslandschaft in Ost- und Westdeutschland sowie die Bedeutung der Vereine für die Gesellschaft.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: leipzig-im.de
Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: leipzig-im.de

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Das moderne und besucherfreundliche Museum im Zentrum Leipzigs erinnert an die Geschichte von politischer Repression, von Opposition sowie von Widerstand und an die friedliche Revolution vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und dem Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur. Dazu kommt die Darstellung des Wiedervereinigungsprozesses in den vergangenen zwanzig Jahren. Es bietet einen Ort für die engagierte Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen.