Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 01.02.2019 bis Sonntag, 30.06.2019
Rubrik:

»Streng geheim - Spuren des Kalten Krieges. Fotografien von Martin Roemers«

Bunker, Armeestützpunkte, Überwachungsanlagen. Damals Machtzentren, heute Überreste eines globalen Konflikts. 40 Jahre lang teilt der Kalte Krieg die Welt in „Ost“ und „West“. Der niederländische Fotograf Martin Roemers begibt sich auf die Suche nach seinen Hinterlassenschaften. Dabei entsteht die Fotoserie „Spuren des Kalten Krieges“.

Über zehn Jahre reist Roemers mit seiner Kamera durch Europa. Seine Bilder führen den Betrachter in eine Welt von verrosteten Panzern, verlassenen Abhörstationen und verblichenen Militärhospitälern. Was überwiegt, sind Gemeinsamkeiten. Ob Russland, Belgien oder Deutschland: Auf welcher Seite des „Eisernen Vorhangs“ ein Bunker stand, ist an der Bauart kaum zu erkennen.
In der Ausstellung begegnen dem Besucher ehemalige Bunkeranlagen, lebensgroße Bilder von verlassenen Tunneln und Gängen eröffnen ihm Wege in eine vergangene Welt. Kaltes Neonlicht und eine verwinkelte Architektur erinnern an die rohe Atmosphäre damaliger Militäreinrichtungen. Roemers „Spuren des Kalten Krieges“ werden so zum neuen Leben erweckt. Sie weisen auf das Vergangene – und mahnen zeitgleich für die Zukunft.

Martin Roemers, 1962 im niederländischen Oldehove geboren, studiert an der Akademie für Kunst und Industrie (AKI) in Enschede in den Niederlanden. Er wird bekannt durch seine Langzeit-Fotoprojekte, die in renommierten Museen zu sehen sind, und Fotobände wie „Metropolis“ über das Leben in Millionenstädten. Roemers ist zweimaliger Preisträger des World Press Photo Awards und des Street Photography Awards. Er lebt und arbeitet im niederländischen Delft.

Lageplan anzeigen

Informationen zum Veranstaltungsort

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: leipzig-im.de
Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: leipzig-im.de

Standort anzeigen

Das moderne und besucherfreundliche Museum im Zentrum Leipzigs erinnert an die Geschichte von politischer Repression, von Opposition sowie von Widerstand und an die friedliche Revolution vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und dem Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur. Dazu kommt die Darstellung des Wiedervereinigungsprozesses in den vergangenen zwanzig Jahren. Es bietet einen Ort für die engagierte Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen.