ACHTUNG! Bis 12. Dezember bleiben alle Kultureinrichtungen geschlossen. In den städtischen Bühnenhäusern Gewandhaus, Theater der Jungen Welt, Schauspiel Leipzig und Oper Leipzig entfallen alle Veranstaltungen bis einschließlich 9. Januar.

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsort geschlossen
Datum:
Samstag, 02.10.2021 bis Sonntag, 28.11.2021
Rubrik:

»Let’s print in Leipzig 4«

Mit „Let’s print in Leipzig 4“ macht das Museum für Druckkunst Leipzig in Kooperation mit drei Leipziger Druckwerkstätten erneut das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken erlebbar. Bereits zum vierten Mal zeigen ein Künstler/innen-Workshop (6. bis 17.9.2021) mit anschließender Ausstellung zeitgenössische Druckgrafik und deren Entstehungsprozess.

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werk­stätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden. Dies ermöglicht völlig neue grafische Ausdrucksformen. Der Druckworkshop war im Rahmen der 9. Tage der Industriekultur Leipzig vom 9. bis 12. September öffentlich.

Im Anschluss zeigt die Ausstellung „Let’s print in Leipzig 4“ die Arbeitsergebnisse sowie weitere grafische Werke der beteiligten Künstler/innen.

Beteiligte Künstler/innen:
Debora Ando (Dortmund), Meik Brüsch (Kopenhagen / Dänemark), Lauriane Dine (Leipzig), Tobias Gellscheid (Halle / Saale), Lucas Kaiser (Leipzig), Mandy Kunze (Leipzig), Alexander Mick (Hannover), Maren Oehling (Leipzig) und Ausma Šmite (Riga, Lettland).

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Ausstellungsort

Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig
Plakat mit Holzbuchstaben, Foto: Museum für Druckkunst Leipzig

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.

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