Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 03.03.2019 bis Sonntag, 23.06.2019
Rubrik:

Der Musikverlag Breitkopf & Härtel und Clara Schumann

Eine Liaison voller Musik

Die Ausstellung wirft mit zum Teil noch nie gezeigten Exponaten einen Blick zurück in ein wichtiges und bisher selten präsentiertes Kapitel der Buch- und Musikstadt Leipzig und zeigt am Beispiel von Clara Schumann und dem Verlag Breitkopf & Härtel auf, wie nachhaltig das Musikverlagswesen bis heute in Leipzig wirkt. Durch den Werkstattcharakter des Museums kann das Thema auf besondere Weise für die breite Öffentlichkeit erlebbar gestaltet werden.


Veranstaltung im Rahmen: CLARA19 - Jubiläumsjahr Clara Schumann Leipzig   

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Informationen zum Veranstaltungsort

Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag
Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

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Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

Besonderheit
Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.