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Im Rahmen des Themenjahres „Tacheles – Jüdisch. Sächsisch. Mentshlich.“ lädt das Transformatorenwerk Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum zu einem Spaziergang mit einem Jahrhundertbuch ein.
Diesmal ist Dr. Katrin Felgenhauer mit dem Buch „Vita Activa“ von Hannah Arendt zu Gast.
Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Transformatorenwerk Leipzig e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek, dem Institut für Philosophie der Universität Leipzig, Denkwege e.V., dem Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (DIG Leipzig) und dem Jungen Forum der DIG Leipzig, dem Expedition Philosophie e.V. und der Bibliotheca Albertina.
Die Reihe wird gefördert von der ZEIT-Stiftung Bucerius.
Startpunkt: Museum „Runde Ecke“
Eintritt frei
Ohne Anmeldung, keine Vorkenntnisse benötigt
Weitere Informationen unter:
www.dnb.de/booktalkwalkVeranstaltung im Rahmen von: Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.
Informationen zum Veranstalter
Die Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek mit über einer Million Objekten erlauben in ihrer außergewöhnlichen Heterogenität eine interdisziplinäre Herangehensweise an buch- und schriftwissenschaftliche Fragestellungen im kultur-, medien-und kommunikationsgeschichtlichen Kontext.
Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek – 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet – ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Standort Leipzig war für die Ansiedlung eines Buchmuseums am Ende des 19. Jahrhunderts kein Zufall. Leipzig hatte durch seine herausragenden Leistungen und Innovationen auf dem Gebiet der Buch- und Druckkunst – wie der Herausgabe der ersten Tageszeitung der Welt (1650), der Entwicklung des beweglichen Notensatzes und der jahrhundertealten Tradition der Leipziger Buchmesse – ein unverwechselbares historisches Profil als Buchstadt.
Informationen zum Veranstaltungsort / Treffpunkt

Das Gebäude, in dem 40 Jahre lang die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit ihren Sitz hatte, beherbergt heute die Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke". In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte des MfS informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der "Runden Ecke" herrschte. Linoleumfussboden, gelbbraune Tapeten, Scherengitter an den Türen und Fenstern, Kabelkanäle und alte Heizkörper sind noch im gesamten Museum zu sehen. Geschichte wird hier sichtbar und greifbar.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Führung
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