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Datum:
Samstag, 25.07.2026 bis Samstag, 15.08.2026
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Hans-Hendrik Grimmling »Im Namen der geheiligten Mittel«

Preisträgers der 31. Leipziger Jahresausstellung

In seiner Preisträgerausstellung zeigt Hans-Hendrik Grimmling eine bildgewaltige Malerei, welche nicht den kritischen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse und machtpolitische Strukturen scheut.

Hans-Hendrik Grimmling, 1947 in Zwenkau geboren und heute in Berlin lebend und arbeitend, überzeugte die Jury der 31. Leipziger Jahresausstellung im letzten Jahr mit seinen Werken „der große seher“ und „bedingtes aufbegehren I und II“.

In der Jurybegründung hieß es dazu:
„Damit wird eine künstlerische Position ausgezeichnet, die Tradition als Grundlage für Zukunft hochhält: Klassisch die Kompositionen, ausdrucksstark die Wirkung, berührend die Themen, zukunftsträchtig die Konservativität, weltsprachlich die Bildgrammatik, überzeugend die Anschaulichkeit, würdig ihre Bildlichkeit.“

Der mit 10 000 € dotierte Preis der 31. Leipziger Jahresausstellung 2025 – gestiftet von der Sparkasse Leipzig, der Elke und Thomas Loest Stiftung und der Doris-Günther-Stiftung – war der Künstlerin und Frauenrechtlerin Philippine Wolff-Arndt (1849-1940) gewidmet.

Die Vernissage beginnt am 24. Juli 2026 um 18.00 Uhr mit einem Grußwort von Rainer Schade (Vorstand des Leipziger Jahresausstellung e.V.) und einer Eröffnungsrede des Kunstwissenschaftlers und Kurators Christoph Tannert.

Die Ausstellung ist bis zum 15. August von Mittwoch bis Freitag, 11 bis 17 Uhr, und samstags von 11 bis 16 Uhr im Untergeschoss der HALLE 14 in der Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7 zu sehen.

Grimmling, der große Seher, Foto: Sylvia Schade
Grimmling, der große Seher, Foto: Sylvia Schade

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Ausstellungsort

Halle 14, Ausstellungskubus, Foto: Claus Bach
Halle 14, Ausstellungskubus, Foto: Claus Bach

Als nicht-kommerzielles Kunstzentrum ist die HALLE 14 Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst. Sie agiert seit 2002 in einem denkmalgeschützten Industriebau auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Mit der Intention eines »Luxus derLeere« vor Augen hat die Initiative von Kunstenthusiasten in den großzügigen Gründerzeithallen einzigartige Räume geschaffen. Ein multifunktionales Besucherzentrum mit einer umfangreichen Kunstbibliothek bietet 600 m² Raum zum Informieren, Lesen und Verweilen. Eine 2.400 m² große Ausstellungshalle steht als Präsentationsfläche für internationale Gruppenausstellungen zeitgenössischer Kunst zur Verfügung. Im großzügigen Kunstvermittlungsraum finden regelmäßig Kurse, Workshops und Schulprojekte statt. Hinzu kommen 16 Ateliers für internationale und in Leipzig lebende Künstler sowie sieben Werkstätten. Die Spinnerei als dichtes Kunstsoziotop mit über einem Dutzend Galerien und Projekträumen, 130 Künstlerstudios und verschiedene Kreativbüros, einem Kino, Café u.v.m. bildet gemeinsam mit den zahllosen Off-Spaces in den umliegenden Stadtvierteln ein bereicherndes Umfeld.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst

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