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Felix Nussbaum, 1904 in Osnabrück geboren, wurde als Jude von den Nationalsozialisten verfolgt, ins Exil gezwungen und lebte jahrelang im Versteck in Brüssel. Unter den Bedingungen von Flucht, Ausgrenzung und ständiger Bedrohung entstand ein eindringliches malerisches Werk, das zu den wichtigsten künstlerischen Zeugnissen jüdischer Erfahrung im 20. Jahrhundert zählt. Seine Bilder verbinden persönliche Erinnerungen mit politischer Realität und machen Verfolgung, Verlust und Überleben sichtbar. Der Vortrag gibt Einblick in Leben und Werk Nussbaums und fragt nach dem Potenzial von Kunst als Form von Erinnerung und Widerstand.
Ein Vortrag von Jannik Westermann zu dem Künstler Felix Nussbaum
Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig
Veranstaltung im Rahmen von: Jüdische Woche 2026
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Informationen zum Veranstaltungsort
siehe auch: Mädler-Passage
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